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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 11.06.2008
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Ordnungsamt appelliert an Eltern: Alkoholkonsum nicht tolerieren! Bei zahlreichen Personenkontrollen stellte sich heraus, dass zwar Alkohol konsumiert wurde, die jugendlich wirkenden Personen aber größtenteils über achtzehn Jahre alt waren. Bei einigen jungen Erwachsenen, die einen hilflosen Eindruck machten, wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Danach veranlasste das Ordnungsamt den Transport in ein Krankenhaus, damit ein Arzt sie untersucht. Und leider gab es auch bei den Jugendlichen (16 - 18 Jahre) Negativ-Beispiele: So wurden im Bereich des Stenner-Gymnasiums vier Jugendliche angetroffen, die Bier konsumierten. Bei ihnen wurde auch eine bereits geleerte Wodka-Flasche gefunden. Ein Alkoholtest verlief bei allen positiv. Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes wurde hinzu gezogen und schließlich die Erziehungsberechtigten informiert und gebeten, ihre Kinder abzuholen. Dabei wurden die Eltern - eine Mutter empfand das Vorgehen der Behörde als übertrieben und nicht nachvollziehbar - auch darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Kinder erklärt hatten, später noch zu einer Party gehen zu wollen. Genau diese Veranstaltung wurde dann nach Mitternacht von vier Mitarbeitern des Ordnungsamtes kontrolliert. Ab 24.00 Uhr hätten sich dort nach dem Jugendschutzgesetz keine Jugendlichen mehr aufhalten dürfen. Dennoch wurden unter anderem drei der vorher noch in die Obhut der Eltern übergebenen Jugendlichen angetroffen. Insgesamt wurden die Personalien von elf Jugendlichen aufgenommen. Der Großteil der Anwesenden machte sich unerkannt aus dem Staub und entzog sich so der Kontrolle. “Wir sind beim Thema Jugendschutz ganz dringend auf die Unterstützung durch die Erziehungsberechtigten angewiesen. Es darf nicht sein, dass diese trotz Hinweisen durch die Ordnungsbehörde den Alkoholkonsum ihrer Kinder tolerieren,” appelliert Klaus-Peter Knops, Leiter des Ressorts Sicherheit und Bürger, an die Einsicht der Eltern. Die Stadt bittet darum, Hinweise auf alkoholisierte Jugendliche oder hilflos wirkende Personen an die Hotline des Ordnungsamtes unter Telefon 02371/217-1620 zu geben. Für weitere Informationen und Fragen zum Thema “Jugendschutz” steht Roland Ihlbrock (Telefon 02371/ 217-1031) gern zur Verfügung.
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