Leverkusen entstand aus Zusammenschlüssen: 1920 vereinigte sich Wiesdorf mit Bürrig und erhielt später die Stadtrechte. 1930 kamen Rheindorf, Schlebusch und Steinbüchel hinzu. Der künstlich gefügte Stadtraum umfasste nun traditionsreiche Städte und Dörfer mit neuen Siedlungen. Es begann mit Carl Leverkus, der sein Terrain selbstbewusst „Leverkusen bei Mülheim am Rhein“ genannt hatte.
Im Mündungsbereich von Wupper und Dhünn in den Rhein bot der Wasserreichtum seit dem 14. Jahrhundert Gelegenheit, Mühlen und Schmiedehämmer anzutreiben. Entlang des grünen Rückgrates der Stadt, der Dhünn, „erfahren“ die Teilnehmer an der Radtour eine beeindruckende Vielfalt unterschiedlicher Ortskerne und Siedlungen. Zwischen Wiehmbach und Wupper werden alte Kirchen, Höfe und Kolonien aufgespürt. Es gibt einen Elefantenbrunnen, eine umgenutzte Schnapsfabrik und viele ruhige Radwege zu entdecken.
Termin: Sonntag, 20. Juli 2008, 11:00 – 17:00 Uhr (Anmeldung s. u.)
Teilnahmegebühr: 9,- Euro, ermäßigt 8,- Euro
Treffpunkt: S-Bahnhof Bayerwerk Leverkusen, Bahnsteig Linie S 6
Begleitung: Thomas van Nies
Anmeldung bis zum 15. Juli 2008 im Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer, Leverkusen: