Hubertus Meyer-Burckhardt für Fuldauferpromenade

08. Juli 2008. Prominente Schützenhilfe für Oberbürgermeister Bertram Hilgen und die geplante Fuldauferpromenade: Prof. Hubertus Meyer-Burckhardt, gebürtiger Kasseläner und seit vielen Jahren in Hamburg ansässiger Filmproduzent und Moderator der NDR-Talkshow, hat jetzt im städtischen Pressedienst erklärt, die Verwirklichung der von OB Hilgen vorgeschlagenen Weges entlang der Fulda entspreche einem langgehegten Wunsch vieler Kasseler. Wenn es nun nach vielen Jahrzehnten endlich die Möglichkeit gebe, diesen Wunsch zu erfüllen, müsse die Politik die Chance ergreifen, um die Promenade zu verwirklichen. Dabei müsse sie auch den Mut haben, sich über Einzelinteressen hinwegzusetzen.

Hubertus Meyer-Burckhardt, der Initiator und Sprecher des Kassel-Beirats ist, wies darauf hin, dass in Hamburg beispielsweise die Binnen- und Außenalster komplett von einem Weg erschlossen seien. Dadurch ziehe die Hansestadt für viele Bewohner und Besucher einen Teil ihrer hohen Attraktivität. Aber auch andere Städte, deren Flussufer für die Allgemeinheit zugänglich seien, könnten auf ähnlich positive Erfahrungen verweisen.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass das, was in anderen Städten funktioniert, nämlich das problemlose Mit- und Nebeneinander verschiedener Nutzungen am Fluss, nun ausgerechnet in Kassel nicht klappt“, meinte der Beiratssprecher, der mit Prof. Richard Reitinger das Filmstudium an der Hamburg Media School leitet. Gerade auch als ehemaliger ambitionierter Ruderer des Rudervereins des Friedrichsgymnasiums sei er überzeugt davon, dass die Vereine, die jetzt noch die Fuldauferpromenade ablehnten, schnell den Wert des Weges auch für ihre Zwecke erkennen würden, wenn er erstmal entlang der Fulda führe.

Meyer-Burckhardt appellierte an die Vereine und ihre Vorstände, ihre ablehnende Haltung aufzugeben und konstruktiv an der Realisierung mitzuarbeiten. „Mit der Verwirklichung der Fuldauferpromenade hat die Stadt eine Jahrhundertchance, wieder dichter an den Fluss zu rücken. Wenn der Anspruch, Stadt am Fluss zu sein, in Kassel ernst gemeint ist, muss sie auch etwas dafür tun!“

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