[E-Mail-Abo] |
Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 18.07.2008
|
Iserlohn will “Klimakommune NRW” werden - Erste Entscheidung Mitte August Iserlohn ist dabei! Und hat, so hoffen die Beteiligten, eine gute Chance beim Wettbewerb “Aktion Klimaplus - NRW-Klimakommune der Zukunft” erfolgreich zu sein. Gemeinsam mit 53 anderen nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden hat die Waldstadt ihre Bewerbung beim Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) eingereicht. Ziel des Wettbewerbes ist die Förderung einer Modellkommune im ländlichen Raum. Die Modellkommune soll die Stärken und Chancen des ländlichen Raumes beim Klimaschutz und bei der Anpassung an den Klimawandel aufzeigen und die Machbarkeit eines integrierten Ansatzes auf kommunaler Ebene demonstrieren. Gegenstand der Förderung ist die Entwicklung und Umsetzung eines beispielhaften “integrierten Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzeptes”. Dem Wettbewerbssieger winkt die Fördersumme von mindestens drei Millionen Euro. Der Iserlohner Umweltausschuss hatte die Verwaltung in seiner Sitzung am 5. Juni beauftragt, sich um die Teilnahme zu bewerben. Abgabeschluss war am 15. Juli. Trotz der knappen Zeit ist es dem “Arbeitskreis Klima Iserlohn”, den Bürgermeister Klaus Müller daraufhin kurzfristig einberufen hatte, gelungen, eine ansprechende und gehaltvolle Bewerbung auf den Weg zu bringen. Dies wurde nicht zuletzt dadurch möglich, weil alle Mitglieder im Arbeitskreis - mittlerweile sind es 35 Mitwirkende aus den verschiedensten Iserlohner Einrichtungen, Unternehmen und Institutionen - gemeinsam an einem Strang gezogen und mit großem Engagement ihre Ideen und Vorschläge eingebracht haben. Am Donnerstag (17. Juli) stellten Bürgermeister Klaus Müller, Erster Beigeordneter Dr. Peter Paul Ahrens, KIM-Leiterin Katrin Brenner und die Leiterin des Klima-Arbeitskreises Ulrike Jostmann von der städtischen Umweltabteilung bei einem Pressegespräch im Rathaus die Iserlohner Bewerbung vor. Auf fünf Din A4-Seiten sollten die Kommunen unter anderem ausgehend von folgenden fünf Fragen eine Ideen-Skizze abliefern: Was sind die bisherigen Ziele der kommunalen Klimapolitik? Gibt es bereits ein Energie- oder Klimaschutzkonzept? Was sind Ihrer Einschätzung nach die größten Potenziale in Ihrer Kommune bzw. in Ihrer Region im Bereich “Klimaschutz”? Was sind Ihrer Einschätzung nach die dringlichsten zu erwartenden Herausforderungen im Bereich “Klimafolgen und Anpassung an den Klimawandel” in Ihrer Kommune bzw. in Ihrer Region? Sind in Ihrer Kommune Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel bereits geplant oder wurden bereits umgesetzt? (Kurze tabellarische Übersicht) Liegen in Ihrer Kommune bereits Erfahrungen mit partizipativen und kooperativen Verfahren in der Kommunalentwicklung vor (Kommune - Wirtschaft - Bürgerschaft)? Außerdem sollten die Kommunen in ihrer Bewerbung darstellen, wie ihr Leitbild und die Zielvorstellungen für sie als “Klimakommune Nordrhein-Westfalen” aussehen. Die Iserlohner haben sich in ihrer Bewerbung nicht darauf beschränkt, die Fragen des Ministeriums nur zu beantworten. Vielmehr haben sie die unter dem Titel “ Iserlohn - Die Zukunft im Blick” eine Vision entwickelt und eine Geschichte geschrieben, die im Jahre 2020, also zwölf Jahre nach dem Wettbewerb, spielt: Darin hat die Stadt den Klima-Wettbewerb für sich entscheiden können und in der Geschichte befindet sich Udo Müller (70) mit seiner Enkelin Lea (14) auf dem neu angelegten Klima-Pfad, der sich durch die gesamte Stadt zieht. Der Großvater erläutert Lea, was sich seit dem Wettbewerb in Iserlohn verändert hat Sie erfährt einiges über das “Netzwerk Klima” und das “Kompetenzzentrum Klimaschutz”, wie sich die Förderung und der Einsatz von erneuerbaren Energien verändert hat, welche Konzepte bei Gebäudewirtschaft, Stadtplanung oder auch beim Hochwasserschutz entwickelt und umgesetzt wurden... Jetzt heißt es Daumen drücken und abwarten! Bis Mitte August sucht eine zehnköpfige Jury aus den Bewerberstädten - Iserlohn ist übrigens die einzige aus dem Märkischen Kreis - fünf Teilnehmer aus, die dann bis Ende des Jahres ein ausführliches Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept erarbeiten sollen. Dafür gibt es vom Umweltministerium eine Förderung von jeweils 15000 Euro. Anschließend schlägt die Jury Umweltminister Eckhard Uhlenberg die Kommune vor, die mit der Förderung von mindestens drei Millionen Euro ihr Konzept umsetzen soll und damit zur “Klimakommune NRW” wird. |
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Iserlohn will “Klimakommune NRW” werden
|
[Zurück] |
STADT ISERLOHN Bereich Medien- u. Öffentlichkeitsarbeit Schillerplatz 7 58636 Iserlohn Tel. 02371/217-1251 Fax 02371/217-2992 pressestelle@iserlohn.de www.iserlohn.de |
|
Die Pressestelle "Stadt Iserlohn" ist Mitglied bei http://www.presse-service.de/. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren. |