01. August 2008. Während der Sommerferien 2008 haben Kinder und Jugendliche an mehr als 1600 Ferienveranstaltungen teilgenommen. „Das war möglich, weil sich Ferienbündnisse in 21 Stadtteilen gegründet haben“, sagte Stadträtin Anne Janz jetzt zum Abschluss des Ferienprogramms. Jedes Jahr arbeiten unterschiedliche Organisationen wie Sportvereine, Verbände, Kirchengemeinden, betreute Spielplätze und Jugendhäuser, aber auch Schulen und engagierte Einzelpersonen zusammen, um für Kinder und Jugendliche spannende Ferienerlebnisse bereit zu halten. „Ihre Beiträge sind wichtige Investitionen für Kinder und Jugendliche, die neben dem Spaß und der Freude, Neues zu entdecken, auch tolle Gemeinschaftserlebnisse hatten!“
Ermöglicht wurde das Ferienprogramm auch durch die Sozial- und Sportstiftung der Kasseler Sparkasse, die erneut 20 000 Euro zur Verfügung gestellt hat. Deren Vorstandsvorsitzende Dieter Mehlich war zu der Abschlussaktion des Ferienbündnisses gekommen und sagte: „Wir freuen uns, dass die Kinder und Jugendlichen wieder attraktive Angebote, Spaß und spannende Erlebnisse in diesem Sommer hatten. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Attraktivität unserer Stadt, den wir gerne fördern. Unser Dank gilt den Initiatoren, die in 21 Stadtteilen die Veranstaltung erst möglich gemacht haben.“
Gefördert wurden mit den Mitteln gemeinnützige Organisationen und Sportvereine, die Ferienprogramme in den Stadtteillen Rothenditmold, Waldau, Wesertor, Süsterfeld-Helleböhn, Bettenhausen, Forstfeld, Oberzwehren, Niederzwehren, Südstadt, Philippinenhof, Kirchditmold, Fasanenhof, Wolfsanger-Hasenhecke, Jungfernkopf, Mitte, Harleshausen, Wehlheiden, West, Unterneustadt, Nordstadt sowie in Wilhelmshöhe angeboten haben.
Die Kinder und Jugendliche konnten im Rahmen der Aktionen des Ferienbündnisses erleben, wie es auf einem Kinderbauernhof zugeht und wie wichtig das Müllheizkraftwerk und die Feuerwehr sind, Fledermäuse und Ameisenhaufen beobachten, den Rettungshubschrauber „Christoph 7“ besichtigen, ein Piratenwochende erleben und Spaß im Wildniscamp für Mädchen haben. Sie untersuchten, wie sauber das Wasser im Wahlebach ist, welche Blumen im Botanischen Garten blühen, dass „Mathe“ Spaß macht und wie es auf einem Rangierbahnhof zugeht. Sportliche Schnupperkursen zum Beispiel bei Kanukursen, Handball, Basketball, Tennis und Thai-Boxen gehörten ebenfalls zum Programm.
Ferienbündnisse: Alle Beteiligten sind Gewinner!
In erster Linie sind es die Kinder und Jugendlichen, die bei Expeditionen in Wiesen und Wälder einen respektvollen Umgang mit der Natur und bei Sport und Spiele die Einhaltung von Gruppenregeln erlernen. Das integratives Miteinander wird gefördert, neue Sportarten ausprobiert und die eigenen Interessen und Vorlieben über die praktische Erfahrung herausgefunden werden. „Darüber hinaus erfahren die Beteiligten im Ferienbündnis, dass ihr Know-how und ihre Erfahrung gebraucht werden, um mit Kindern und Jugendlichen spannende Ferienerlebnisse zu gestalten“, unterstrich Stadträtin Janz.
Hoch einzuschätzen sei die engagierte Arbeit der ehrenamtlichen Organisatoren aus den Stadtteilen. „Viele Vereine, Verbände und viele Privatpersonen beteiligen sich an der Gestaltung der Ferienprogramme und stellen dafür ihre freie Zeit zur Verfügung. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist und bleibt unersetzlich!“
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