Archäologie & Straßenbau an der B 6n im Nordharz
Vortrag am 14. August im Alten Rathaus
Magdeburg.
Noch bis zum 22. August wird im Alten Rathaus die Ausstellung „Lebenswege -Archäologie & Straßenbau an der B 6n im Nordharz“ gezeigt. Am nächsten Donnerstag (14. August) hält Dr. Veit Vesely, Leiter Archäologie im Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt einen öffentlichen Vortrag zum Thema „Archäologie und Straßenbau an der B6n im Nordharz – ein Überblick“. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr und findet im Otto-von-Guericke-Saal statt. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung „Lebenswege. Archäologie & Straßenbau an der B 6n im Nordharz“ lädt ein zu einer außergewöhnlichen Zeitreise durch die über 7000-jährige Besiedlungsgeschichte des nördlichen Harzvorlandes. Von den ersten sesshaften Siedlern vor über 7000 Jahren geht es vorbei an dem herausragenden Fund eines 5000 Jahre alten Kollektivgrabes und an den Überresten des einst imposanten mittelalterlichen Dorfes Marsleben bis in die jüngste Vergangenheit zu den Spuren eines Kriegsgefangenenlagers aus dem Ersten Weltkrieg.
Die Ausstellung zeigt auch den Weg der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Straßenbauverwaltung des Landes und dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt. So konnten die umfangreichen Ausgrabungen von 2000 bis 2007 bereits im Vorfeld des 87 Kilometer langen Straßenbaus stattfinden, ohne dass der Bauablauf dabei zeitlich beeinträchtigt wurde.
Die Ausstellung „Lebenswege -Archäologie und Straßenbau an der B 6n im Nordharz“ ist eine Ausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte, des Landesbetriebes Bau Sachsen-Anhalt und der Landeshauptstadt Magdeburg. Sie kann noch bis zum 22. August im Alten Rathaus montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden.
Dienstags 17.00 Uhr finden jeweils öffentliche Führungen durch die Ausstellung statt. Im Anschluss werden im Ratssaal des Alten Rathauses die Filme „Die Spur der Steine”, ein Film von Peter Gütte (MDR 2004) und die Dokumentation „Archäologie der Zukunft”, von Michael Erler (MDR/ARTE 2005)gezeigt. Beide Filme entstanden als Begleitung der Ausgrabungen an der B 6n (Dauer ca. 60 Minuten). Der Besuch der Ausstellung sowie die Teilnahme an Führung und Filmabend sind kostenlos.
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