12. August 2008. Auch in Sachen Fuldapromenade sind sich die hauptamtlichen Mitglieder des Magistrats einig: Alle fünf hätten sich für die Realisierung eines Weges entlang der Fulda ausgesprochen. Dies erklärte am Dienstag Oberbürgermeister Bertram Hilgen bei der Vorstellung des jetzt von einer städtischen Arbeitsgruppe erstellten Berichts zu den Möglichkeiten einer Verwirklichung der Fuldapromenade vor der Presse im Kasseler Rathaus.
Hilgen machte deutlich, der Weg an der Fulda entspreche einem langgehegten Wunsch der Kasseler Bevölkerung, Kassel als Stadt näher an den Fluss zu rücken. Entsprechende Voten der städtischen Gremien vorausgesetzt, gehe er davon aus, dass der Weg auf der Westseite der Fulda im nächsten Jahr realisiert werden könne.
Stadtbaurat Norbert Witte wies darauf hin, dass der geplante Uferweg als reiner Fußweg mit Verweilzonen angelegt werden solle. Ergänzend dazu solle der Auedamm so umgestaltet werden, dass dort für die Radfahrer durch die Anlage von Radwegen eine Verbesserung eintrete. Die bauliche Veränderung solle 2010 erfolgen. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme bezifferte der Stadtbaurat auf rund 1,4 Millionen Euro.
Oberbürgermeister Hilgen kündigte an, er werde den Bericht der von Gartenamtsleiterin Regula-Maria Ohlmeier geleiteten Arbeitsgruppe am kommenden Montag in den Magistrat einbringen. Danach hätten dann die städtischen Gremien zu entscheiden. Er hoffe, dass die Vorlage, die aus seiner Sicht auch die Belange der Vereine berücksichtige, eine breite Mehrheit erhalte. Die Spitzen der Fraktionen habe er bereits am gestrigen Montag über den Bericht, der jetzt auch den Fuldauferanliegern zugeleitet werde, informiert. Im übrigen sei der Bericht auch auf den städtischen Seiten im Internet ab Mittwoch in der Rubrik Aktuelles unter http://www.stadt-kassel.de/index_start.html nachzulesen. Abschließend dankte der OB den Mitgliedern der Arbeitsgruppe für ihre gute und engagierte Arbeit. Der Bericht sei eine gute Entscheidungsgrundlage für die Kommunalpolitik.
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