Landrat Bernhard Bramlage hat den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz sowie das Wasser- und Schifffahrtsamt gebeten, die PCB- und Dioxin-Belastung im Wasser und im Schlick der Ems untersuchen zu lassen. Die Proben sollten aus verschiedenen Bereichen der Ems entnommen werden. „Die Ergebnisse könnten dann bei den anstehenden Entscheidungen durch das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bei möglichen Nutzungsbeschränkungen des landwirtschaftlich-genutzten Überschwemmungsbereichs berücksichtigt werden“, so Landrat Bernhard Bramlage in einer Pressemitteilung. Zugleich wäre dies ein wichtiger Beitrag zur Ursachenforschung für die festgestellte Belastung.
Unterdessen hat der Landkreis Leer weitere Maßnahmen zur Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit eingeleitet. Neben den bereits veranlassten Milch- und Fleischproben wurden jetzt auch Fische aus der Ems zur Untersuchung an ein Fachinstitut übergeben.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Jens Stöter
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