Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 14. August 2008
"Die Elbe aus der Luft – IBA-Städte in Sachsen-Anhalt"
OB Dr. Lutz Trümper eröffnet Ausstellung im MDR-Landesfunkhaus

Magdeburg.

Ein Luftbildpanorama der Elbe von der Schneekoppe im böhmischen Riesengebirge bis nach Hamburg und zur Nordsee – dies zeigt eine Ausstellung, die von der Landeshauptstadt Magdeburg als Beitrag zur Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt (IBA) 2010 durch Deutschland tourt. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper eröffnet sie am kommenden Montag, 18. August 2008 um 19.30 Uhr im MDR-Landesfunkhaus. Die Ausstellung kann bis zum 3. September täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr besucht werden.

 

Am Anfang der Exposition stehen Bilder der Elbquelle unterhalb des Gipfels der Schneekoppe, des höchsten Berges im Riesengebirge, im Mittelpunkt. Das anschließende böhmische Elbpanorama ist ein bewegtes Wechselspiel herrlicher Landschaften und historischer Städte. Die stärksten Kontraste des Elbelaufes bietet das vom Fluss tief eingegrabene Elbtal im Elbsandsteingebirge mit seinen Felsformationen und seinen Kurorten, bevor die Stadt Dresden ihre weltberühmte historische Stadtsilhouette entfaltet.

 

Weiter geht der "Flug" über die Porzellanstadt Meißen und das Sächsische Hügelland, an Schloss und Festung Torgau und der Lutherstadt Wittenberg vorbei. Zuvor tritt die Elbe in die Norddeutsche Tiefebene ein, in der sie die großen Nebenflüsse Weiße Elster, Mulde und Saale aufnimmt.

 

Eindrucksvolle Luftaufnahmen zeigt die Ausstellung auch von Magdeburg, der Landeshauptstadt am Strom. Der monumentale Dom erhebt sich auf den Fotografien weit über das flache Land der Elbniederung. Vorbei am reizvollen Tangermünde erhält die Elbe bei Havelberg den Zustrom der riesigen Flusseinzugsgebiete der Havel. Bis zur Hansestadt Hamburg und ihrem imposanten Hafen wechseln nun weiträumige Landschaften, Kleinstädte und dörfliche Idylle in der Bilderfolge.

 

Den Abschluss der Ausstellungstafeln bilden Naturaufnahmen entlang des Elbeflusses, wie sie nur noch selten in Europa zu finden sind – insbesondere vom Biosphärenreservat Mittleres Elbtal.

 

 

Bildtexte in prägnanter lockerer Form begleiten das Elbepanorama von über 1.000 km Länge, historische Stadtansichten und Landkarten verbinden die Gegenwart mit der Geschichte – ein gelungener Überblick zum alten und neuen Thema "Leben an und mit der Elbe".

 

Zur Ausstellungseröffnung am kommenden Montag, 19.30 Uhr im MDR-Landesfunkhaus sind alle interessierten Magdeburgerinnen und Magdeburger herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

 

Hintergrundinformationen

Die Landeshauptstadt orientiert ihren Beitrag zur IBA 2010 am Leitbild "Leben an und mit der Elbe", denn der Fluss prägt maßgeblich die Identität des Stadtbildes. Aber Stadt- und Flusslandschaft waren im Prozess des stetigen gesellschaftlichen Wandels nachhaltigen Veränderungen unterworfen. Deshalb sollen die Elbe und ihre naturnahen Auen noch stärker als bislang in die Stadtlandschaft einbezogen werden.

 

Ziele der Magdeburger IBA-Beteiligung sind unter anderem die attraktive Gestaltung von Zugängen zur Elbe und Wegen entlang des Ufers, die Aufwertung der an die Elbe grenzenden Stadtgebiete, die Suche nach Nutzungen für Brachflächen, die Stärkung der städtischen Identität und die Schärfung des Profils als innovative Wissenschaftsstadt.

 

An drei IBA-Schauplätzen entlang der Elbe werden exemplarisch neue Wege der Stadtentwicklung aufgezeigt:

 

1. "Mehr Stadt - weniger Landschaft":

Der ehemalige Handelshafen wird unter diesem Thema zu einem "Wissenschaftshafen" umgebaut. Er ist bereits heute ein schönes Beispiel für die erfolgreiche Entwicklung am Fluss. Die Landeshauptstadt entwickelt hier ein lebendiges Stadtquartier mit Flächen für Dienstleistungen, Freizeit und Tourismus. Die "Denkfabrik" und weitere wissenschaftliche Einrichtungen qualifizieren den Wissenschaftshafen zu einem Zentrum für Innovation und Wissenstransfer.

 

2. "Historisches Erbe am Fluss":

Zweiter IBA-Schauplatz ist die Altstadt bis hin zum Elbbahnhof. Hier wird zum Beispiel mit der baulichen Entwicklung bisheriger Bahngrundstücke in unmittelbarer Nähe zum Fluss und zum südlichen Stadtzentrum eine neue Phase der Stadtentwicklung entlang der Elbe angestoßen. Ein Teil des Bereiches rund um die Elbe hat bereits wesentlich an Attraktivität gewonnen: die Elbuferpromenade wurde in vielen Bereichen verschönert, der Petriförder mit seinen Schiffsanlegestellen sowie die Lukasklause erstrahlen in neuem Glanz und die neue Brücke über das Schleinufer verbindet die touristisch attraktiven Bereiche des Domplatzes und des Fürstenwalls direkt mit einer begehbaren Ufermauer am Fluss.

 

3. "Weniger Stadt, mehr Landschaft":

Unter diesem Thema sollen die im Südosten gelegenen Stadtteile aufgewertet werden. Hier geht es um die zukünftige Gestaltung großer ehemaliger Industrieareale. Ziel ist die Verlagerung von Gewerbestandorten - weg von der Elbe, hinein in den Bereich zwischen Hauptstraße und Trassen der Deutschen Bahn. Durch diese Verlagerung könnten neu gewonnene Landschafts-, Freizeit- und Wohnbereiche an der Elbe entstehen. Die Siedlungsstrukturen zwischen der Elbe und der Bahnlinie sollen entflochten, die Ortskerne gestärkt und ihr Bezug zur Elbe in den Mittelpunkt dieses IBA-Schauplatzes gerückt werden. Um diesen Prozess erfolgreich zu führen, hat die Stadtverwaltung Strategien für ein Flächenmanagement entwickelt.



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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39104 Magdeburg
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