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documenta-Stadt Kassel

OB weiter aktiv für Call-Center-Beschäftigte

22. August 2008. Nicht locker lässt Oberbürgermeister Bertram Hilgen in der Frage der Schließung des Call-Centers der Deutschen Telekom am Standort Kassel. Hilgen hat sich jetzt an den Vorstand des Telekomunternehmens T-Home gewandt, um in einem kurzfristig anzuberaumenden Gespräch zu erreichen, dass das Unternehmen die bisher vorgesehenen Entscheidungen überprüfe.

In einem Schreiben an den T-Home-Vorstand schlug der Kasseler Oberbürgermeister vor, dass Vertreter des Vorstandes, der Landesregierung und er selbst sich kurzfristig treffen sollten, um eine für die betroffenen Arbeitnehmer in Kassel vernünftige Lösung zu erreichen. Bisher seien von Seiten der Deutschen Telekom keine wirtschaftlichen Argumente für die jeweiligen künftigen Standorte angeführt worden. Da die Dienstleistungstätigkeit eines Call-Centers prinzipiell an keinen bestimmten Standort gebunden sei, solle die Telekom prüfen, ob strukturpolitische Aspekte wie die Höhe der Arbeitslosigkeit nicht eine entscheidende Rolle spielen sollten. Das spreche klar für Kassel. Er als Oberbürgermeister wünsche sich in dieser Frage auf jeden Fall von der Telekom einen offenen Diskussionsprozess.



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