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Presseinformation

28. August 2008
"Finger weg vom kosmetischen Spritzen!"
Gesundheitsamt des Kreises warnt vor unsachgemäßen Behandlungen in Kosmetikstudios

Kreis Steinfurt. In Lippstadt ist eine Frau nach einer Kosmetikbehandlung gestorben – diesen Fall nimmt das Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt zum Anlass, eindringlich vor unsachgemäßen Behandlungen in Kosmetikstudios zu waren.

 

"Finger weg vom kosmetischen Spritzen", betont der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Detlef Schmeer. Manch einer, der seine Falten nicht mag, gehe in ein Kosmetikstudio, um die Haut zu glätten. Manchmal werden dabei Mittel unter die Haut gespritzt. „Das kann gefährlich werden“, weiß der Mediziner.

 

Die Frau aus Lippstadt sei nach Gabe einer Betäubungsspritze ins Koma gefallen und nicht wieder aufgewacht. „Aber auch die Injektion von Stoffen, die die Haut wieder straffer machen sollen, kann zu lebensgefährlichen Komplikationen führen“, so Dr. Schmeer. Darum sei die Tätigkeit der Faltenunterspritzung auch nur Fachkräften erlaubt, die Heilkunde ausüben dürfen. Kosmetikerinnen gehören nicht dazu. „Für sie heißt es: Finger weg vom Spritzen, egal ob zur Faltenglättung oder zur Schmerzbetäubung vor einer Kosmetikbehandlung. Sie müssen ihre Kundinnen und Kunden zum Arzt oder Heilpraktiker schicken!“

 




Herausgeber:
Kreis Steinfurt, Stabsstelle Landrat; Pressesprecherin: Kirsten Weßling; Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Telefon: 02551-692160, Telefax: 02551-692100; www.kreis-steinfurt.de, kirsten.wessling@kreis-steinfurt.de