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Magdeburg, 02. September 2008
Stadtverwaltung und AOK erneuern Vereinbarung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement
Landeshauptstadt fördert die Gesundheit ihrer Beschäftigten

Die Magdeburger Stadtverwaltung arbeitet bei der Gesundheitsförderung ihrer Beschäftigten weiter mit der AOK Sachsen-Anhalt zusammen. Beide Partner verlängerten heute eine 2005 abgeschlossene Vereinbarung bis zum 31. Dezember 2011. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und Wilma Struck, Leiterin der AOK Niederlassung Nord, unterzeichneten am Nachmittag im Alten Rathaus die "2. Rahmenvereinbarung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement".

 

"Mit der Fortsetzung der Zusammenarbeit wollen wir die Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der städtischen Beschäftigten weiter optimieren und Fehlzeiten am Arbeitsplatz senken", betonte Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. "Die AOK unterstützt uns zum Beispiel der Vorbereitung von Aktionstagen rund um das Thema Gesundheit und der Organisation von Sport- und Bewegungskursen."

 

Weitere Schwerpunkte der bis 31. Dezember 2011 geltenden Vereinbarung sind die Optimierung der Arbeitsbedingungen, die aktive Einbeziehung der Mitarbeiter bei Fragen zur Gesundheit am Arbeitsplatz und die Förderung einer gesunden Lebensweise. Der Krankenstand der städtischen Beschäftigten soll weiter unter der Fünf-Prozent-Marke gehalten werden. 2007 betrug dieser 4,84 Prozent, ein Jahr zuvor lag er bei 4,63 Prozent.

 

"Im Rahmen unserer Vereinbarung mit der AOK haben wir seit 2005 mit zahlreichen gemeinsamen Aktionen bereits viel erreicht", blickt der Oberbürgermeister zurück. "Deshalb setzen wir die Zusammenarbeit mit der AOK Sachsen-Anhalt weiter fort."

 

Seit 1999 ist der AOK-Service Gesunde Unternehmen (ASGU) in Sachsen-Anhalt etabliert und betreut bis heute 650 Betriebe mit rund 100.000 Mitarbeitern. "In 22 so genannten Vollprojekten zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement konnte durch ASGU eine Reduzierung von 8.000 krankheitsbedingten Fehltagen erreicht werden. Für diese Unternehmen entspricht dies einer Einsparung von 2 Mio. Euro", so Wilma Struck, Leiterin der AOK Niederlassung Nord.

 

Die Kooperation zwischen der Stadtverwaltung und der AOK hat eine lange Tradition. Bereits 1993 hatten beide Partner eine Kooperationsvereinbarung zur Betrieblichen Gesundheitsförderung geschlossen. Die 2005 erstmals unterzeichnete Rahmenvereinbarung war jedoch Ausgangpunkt für eine neue Qualität der Zusammenarbeit.

Die Öffentliche Verwaltung befindet sich seit einigen Jahren in einem weitreichenden Reform- und Modernisierungsprozess. Wie die Wirtschaftsunternehmen muss auch der Öffentliche Dienst immer komplexer werdende Arbeitsabläufe bei veränderten Personalstrukturen (z. B. hohes Durchschnittsalter) bewältigen. Trotzdem stehen Qualitätsanstieg und Bürgernähe weiter im Mittelpunkt.

 

Die Förderung und der Schutz der Gesundheit der Beschäftigten ist deshalb eine Grundvoraussetzung. Ein gezielt durchgeführtes Gesundheitsmanagement mit Unterstützung der AOK Sachsen-Anhalt reduziert durch nachhaltig wirkende Maßnahmen nicht nur krankheitsbedingte Fehltage, sondern fördert parallel dazu die Gesundheit, das individuelle Wohlbefinden und die Motivation der Beschäftigten.

 

Die Magdeburger Stadtverwaltung hat dazu in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Maßnahmen erfolgreich umgesetzt. Das 2004 eingeführte Betriebliche Gesundheitsmanagement ist fester Bestandteil der Organisationsstruktur der Verwaltung. Seit 2005 werden den Beschäftigten Bewegungskurse wie Wirbelsäulengymnastik, Nordic Walking, Yoga und Pilates angeboten. Rund 1.150 Beschäftigte haben bislang daran teilgenommen.

 

Von 2004 bis 2006 beteiligte sich die Stadtverwaltung im Rahmen eines Modellprojektes an der Erreichung des Gesundheitsziels Sachsen-Anhalt "Entwicklung eines gesunden Bewegungsverhaltens und Verbesserung von Bewegungsangeboten für die Bevölkerung".

 

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmedizin des Universitätsklinikums Magdeburg wurde eine Studie zum Thema "Früherkennung und Frühprävention von Gesundheitsrisiken bei hohen psychischen Belastungen" durchgeführt. Ziel war es, aus den gewonnen Ergebnissen Gesundheitsförderungsmaßnahmen abzuleiten. Nach zwei Jahren ist eine Wiederholungsuntersuchung geplant. Ermittelt wird dann der Erfolg der vorgeschlagenen Maßnahmen.

 

Seit 2005 wurden insgesamt vier Gesundheitstage gemeinsam mit der AOK Sachsen-Anhalt durchgeführt, um das Gesundheitsbewusstsein der Beschäftigten zu wecken und zu fördern. Aufklärung und Information zu den Themen Gesundheit und Arbeitsschutz standen dabei im Mittelpunkt. Unser Ziel: gesunde und motivierte Mitarbeiter.



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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