Oberbürgermeister macht Wissenschaft zur Chefsache
Konferenz in Magdeburg zur nachhaltigen Stadtentwicklung
Die Mitglieder des europäischen Projekts „REDIS“ haben sich heute zu einer Konferenz in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt Magdeburg getroffen. Dabei erklärte Oberbürgermeister Lutz Trümper, die Wissenschaft in der Stadt ab sofort zur Chefsache machen zu wollen. Damit bekräftigte er den Stellenwert der Wissenschaft in Magdeburg. Das Projekt „REDIS“ steht unter der Führung Magdeburgs und koordiniert Städte aus ganz Europa. „REDIS“ ist die Abkürzung von „Restructuring districts into Science Quarters“. Das Städtenetzwerkprogramm beschäftigt sich mit der Umgestaltung von Stadtteilen in Wissenschaftsquartiere.
Magdeburg und Halle(Saale) aus Sachsen-Anhalt sind die einzigen deutschen Wissenschaftsstädte, die die Bundesrepublik in dem Europanetzwerk vertreten. Weitere Mitglieder sind Wien (Österreich), Aarhus (Dänemark) Newcastle (England), Manresa (Spanien), Piräus (Griechenland) sowie Bialystok (Polen).
Durch Urbact II gefördert: Das „REDIS“-Projekt wird mit europäischen Mitteln aus dem Urbact-II-Programm gefördert. Das Programm kümmert sich um die Förderung von Städten als Motoren für Wachstum und Beschäftigung. Die EU möchte vor allem eine Verbesserung von Innovations- und Wissensindustrie erreichen.
Urbact II ist eines der Programme im Rahmen des Ziel-3 der Europäischen Strukturfonds. Die Themen werden von der Initiative „Regionen für den Wirtschaftliche Wandel (RfWW)“ vorgegeben. Hauptziele des Projekts sind die Netzwerkbildung, der Austausch von Erfahrungen und Know-how sowie die Sammlung, Auswertung und Aufbereitung von innovativen Lösungsansätzen im Bereich städtischer Entwicklungspolitik.
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