11. September 2008

Kreis und GFB vernetzen Angebote für Migranten: Integrationsportal für den Kreis Viersen wird aufgebaut

Kreis Viersen

In den nächsten Wochen und Monaten bauen der Kreis Viersen und die Gesellschaft zur Förderung der Beschäftigung (GFB) eine neue Homepage auf. Das geplante mehrsprachige Internetportal soll helfen, einen schnellen Überblick über alle Angebote und Maßnahmen für Migranten im Kreis Viersen zu verschaffen. Angesprochen werden Bereiche wie Sprache, Bildung, Behörden, Gesundheit und Kultur. Bedürfnisse und Wünsche werden bei den Migranten erfragt, die jeweiligen Angebote und Maßnahmen ermittelt und erfasst und auf der Homepage kommuniziert und veröffentlicht. Ermöglicht wird das Projekt durch das Landesprogramm "KOMM-IN NRW". Neben der fachlichen Unterstützung wird das Projekt auch finanziell gefördert. Wissenschaftlich begleitet wird es vom Institut für interkulturelle Management und Politikberatung aus Leverkusen.

In der ersten Sitzung des Lenkungsausschusses unter Vorsitz von Landrat Peter Ottmann und Werner Schieß, Geschäftsführer der GFB, stellte Bülent Arslan vom Institut für interkulturelle Management- und Politikberatung, die Problematik der hier lebenden Migranten deutlich dar: Nur über Sprache, Bildung, Dialog und Freundschaft kann es bei den Migranten zur Identifikation mit der hiesigen Kultur und damit zu Integration kommen. Bülent verdeutlichte, dass es sich bei dem Prozess der Integration um eine dauerhafte Aufgabe handelt. Das geplante Internetportal schaffe dafür gute Vorraussetzungen.

"Das geplante Portal ist nur ein Baustein innerhalb des Integrationsprozesses für Migranten im Kreisgebiet", erklärte René Penke, der das Projekt leitet. Aktuelle Informationen sollen ständig eingepflegt werden, um einen nachhaltigen Beitrag zur Integrationsarbeit zu leisten. Dies bestätigte auch Hans-Georg Strompen, stellvertretender Leiter des Kreisordnungsamtes. Er hofft, dass viele Bürger und Einrichtungen die Arbeit unterstützen. "Von der aktiven Zusammenarbeit hängt letztendlich der Erfolg des Projektes ab", so Strompen.

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