AG berät Probleme der ambulanten medizinischen Versorgung und ihrer barrierefreien Zugänglichkeit
AG „Menschen mit Behinderungen“ am 25. September im Rathaus
Magdeburg.
Die kommunale Arbeitsgruppe „Menschen mit Behinderungen“ trifft sich am Donnerstag, dem 25. September 2008 um 13.30 Uhr zu ihrer 40. Sitzung. Sie findet im Franckesaal des Alten Rathauses statt. Den Schwerpunkt der Beratung bilden diesmal Fragen der ambulanten medizinischen Versorgung in Magdeburg unter dem Aspekt der Verfügbarkeit und Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen. Eingeladen sind dazu Vertreter der Kassenärtzlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt.
Auf der Tagesordnung der AG-Sitzung stehen aktuelle Fragen der barrierefreien Gestaltung von Bauvorhaben und Verkehrslösungen. Beteiligt sind das Stadtplanungsamt, das Tiefbauamt und die Magdeburger Verkehrsbetriebe. Der Behindertenbeauftragte Hans-Peter Pischner wird über Probleme einzelner aktueller Bauvorhaben und –projekte berichten.
An der AG Behinderte beteiligen sich seit 1999 Mitglieder von Behindertenverbänden und –vereinen, Stadträte, Mitarbeiter von Fachbereichen der Stadtverwaltung und engagierte persönlich betroffene Aktive.
In Sachsen-Anhalt leben ca. 171.600 anerkannte Schwerbehinderte (7,1 % der Bevölkerung).In der Landeshauptstadt sind mit Stand vom Dezember 2007 rund 17.000 Menschen amtlich als Schwerbehinderte anerkannt (7,4 %), einschließlich der Behinderten mit einem Grad der Behinderung (GdB) unter 50 sind rund 25.000 Menschen betroffen (11 %).
Von den Magdeburger Schwerbehinderten sind rund 10.000 in ihrer Mobilität wesentlich beeinträchtigt (Merkzeichen aG und G), weit über 1.000 von ihnen sind auf einen Rollstuhl angewiesen. 361 sind blind, 195 gehörlos und ca. 4.000 haben Anspruch auf die Mitnahme einer Begleitperson im ÖPNV (Merkzeichen B). Als hilflos gelten knapp 2.000 Menschen (Merkzeichen H). Rund 60 % der Betroffenen sind bereits 65 Jahre und älter. 53,3 % der Behinderten sind weiblich, wobei dieser Anteil mit zunehmendem Lebensalter ansteigt. Etwa 6.000 Einwohner sind pflegebedürftig, rund 2.600 von ihnen werden in stationären Einrichtungen gepflegt.
Nähere Informationen:
Hans-Peter Pischner, Behindertenbeauftragter, Telefon 0391/540 2342
E-Mail: behindert@magdeburg.de
Der Behindertenbeauftragte ist im Alten Rathaus, Zimmer 043 zu erreichen. Sprechzeit dienstags 9-12 und 14-17.30 Uhr oder nach telef. Vereinbarung.
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