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Magdeburg, 25. September 2008
"Leistungsfähige Umgehungsstraße entlastet Ottersleben vom Durchgangsverkehr"
Letztes Teilstück freigegeben/OB Dr. Lutz Trümper:

Der Bau der Ortsumgehung Ottersleben ist beendet. Mit dem symbolischen Scherenschnitt haben Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und der Staatssekretär des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr, André Schröder, heute den letzten Abschnitt für den Verkehr freigegeben. In den Bau der neuen Straße zwischen Hohendodeleber Chaussee und Diesdorfer Graseweg wurden rund 1,9 Mio. Euro investiert.

 

"Mit der Ortsumgehung haben wir eine leistungsfähige Straße geschaffen, die Ottersleben vom Durchgangsverkehr dauerhaft entlastet", unterstreicht Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper die Bedeutung dieser Ortsumgehung. "Dadurch verringern sich Lärm und Abgase, was zu einer spürbaren Steigerung der Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil beiträgt."

 

Zu den wesentlichen Bauleistungen des letzten Teilstücks der Ortsumgehung gehörten die über sechs Meter breite Fahrbahn mit zwei Fahrspuren und zwei Randstreifen, ein rund 600 Meter langer Lärmschutzwall, der Anschluss von Grundstückszufahrten und des Ottersleber Weges, die Zufahrt zur Kleingartensparte 'Flora 19' sowie noch folgende Ausgleichs- und Grünpflanzungen. Der Anschluss der künftigen Umgehungsstraße an die Hohendodeleber Chaussee wurde bereits vor etwa fünf Jahren als Kreisverkehr gebaut. Basis für die Anbindung an den Diesdorfer Graseweg ist ebenfalls ein Kreisverkehr.

 

Die rund zwei Kilometer lange Strecke ist der sechste und damit letzte Teilabschnitt der Ortsumgehung Ottersleben. Zu den anderen Teilstücken gehören:

 

-         der Abschnitt zwischen der verlängerten Königsstraße und der Hohendodeleber Chaussee (Fertigstellung 1995),

-         die Verbindung von der verlängerten Königsstraße zur Wanzleber Chaussee (1997),

-         der Kreisverkehr Wanzleber Chaussee (1998),

-         der Teilabschnitt zwischen der der Wanzleber Chaussee und der Halberstädter Chaussee (1998)

-         sowie der Kreisverkehr an der Hohendodeleber Chaussee (2003).

 

Die Kosten für den letzten Bauabschnitt betrugen rund 1,9 Mio. Euro. 75 Prozent der Summe sind Fördermittel des Landes Sachsen-Anhalt. Die Gesamtkosten für die Ortsumgehung Ottersleben – einschließlich aller Teilabschnitte – beziffern sich auf etwa 4,6 Mio. Euro.

 

Vor den Bauarbeiten hatte die Stadtverwaltung im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens auch eine Umweltverträglichkeitsstudie und ein Lärmschutzgutachten erstellen und dabei mögliche Beeinträchtigungen von Mensch und Natur untersuchen lassen. Die Ergebnisse der Studien wurden bei den Bauarbeiten umgesetzt. Dazu gehören zum Beispiel der entstandene Lärmschutzwall sowie Bäume und Sträucher, die im Herbst gepflanzt werden. Die Quelle der Klinke wird – ebenfalls im Herbst – mit einer Streuobstwiese aufgewertet.

 

 

Hintergrundinformationen

Durch das hohe Verkehrsaufkommen in Ottersleben waren die Anwohner bislang starken Lärm- und Schadstoffbelastungen ausgesetzt. Ursache ist vor allem der regionale Verkehr, der zum größten Teil über die Halberstädter Chaussee und die Niendorfer Straße verläuft. Durch den direkten Anschluss an die Autobahn 14 hat der Verkehr in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Das Stadtplanungsamt prognostiziert für Ottersleben im Jahr 2010 ein Verkehrsaufkommen von 8.500 Fahrzeugen pro Tag. Durch die Ortsumgehung werden der Durchgangsverkehr verlagert und die Hauptstraßen im Ort spürbar entlastet.



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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