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Magdeburg, 27. Oktober 2008
Sportstadt Magdeburg – Bestandsnahme und Perspektiven
Symposium am vergangenen Wochenende

Magdeburg.

Initiiert durch einen Beschluss des Stadtrates fand am vergangenen Samstag (25. Oktober) im Gesellschaftshaus ein Symposium zum Thema „Sportstadt Magdeburg - Bestandsaufnahme und Perspektiven“ statt. Die Veranstaltung verstand sich als Fortsetzung der traditionellen Stadtsportkonferenz, welche zuletzt im Jahre 2002 durchgeführt worden war.

 

Vertreter aus Politik und Stadtverwaltung, von Stadtsportbund und Sportvereinen, der Magdeburger Hochschulen, des Tourismus sowie der Presse nahmen an dieser Veranstaltung teil. In seinem Eingangsreferat zur Bestandsaufnahme zum Thema „Sportstadt Magdeburg“ konnte der Beigeordnete für Kultur, Schule und Sport, Dr. Rüdiger Koch, neben einem beeindruckenden Resümee zum bisher Erreichten auch feststellen, dass sich Magdeburg natürlich als „Sportstadt“ versteht, jedoch sich in seiner Vielfalt und den bedeutenden Errungenschaften im Leistungs- sowie Breiten- und Behindertensport von anderen „Sportstädten“, wie Dessau und Riesa abhebt. Weiterhin stellte er fest, dass der Titel „Sportstadt“ für eine Landeshauptstadt wie Magdeburg kein Alleinstellungsmerkmal sein kann. Er betonte, dass sich Magdeburg in Bezug auf seine Sportstätten unter den Top-Ten in Deutschland befindet.

 

Eine Vielzahl von sportlichen Highlights, dazu zählen die Ausrichtung von Gruppenspielen bei der Handballweltmeisterschaft im Jahr 2007 oder im gleichen Jahr der World-Team-Cup im Tischtennis, zeigen, dass Magdeburg ein attraktiver Standort für Sportgroßveranstaltungen ist. Dass das kein Grund ist sich auszuruhen, machte der Beigeordnete deutlich, indem er auf die zukünftigen Aufgaben einging, die sich beispielsweise aus dem demografischen Wandel ergeben und auch einige Reserven aufzeigte. Der Beigeordnete stellte in Aussicht, dass bis zum Jahre 2010 ein neues Sportentwicklungskonzept erarbeitet wird, um für die zukünftige Arbeit Handlungsempfehlungen bereitzustellen, die auf die geänderten Rahmenbedingungen des Sports in unserer Gesellschaft eingehen.

 

In Bezug auf die Perspektiven als „Sportstadt“ wird dabei ein zentrales Thema die Vernetzung von Partnern des Sports sein. So müsse beispielsweise die Zusammenarbeit mit den ansässigen Hochschulen weiter ausgebaut oder für junge Nachwuchsleistungssportler Bedingungen geschaffen werden, die ihnen auch eine berufliche Perspektive in unserer Region eröffnen.

 

Dies ging u.a. hervor aus den Referaten der Vertreter zweier Großvereine, Volker Rehboldt, Präsident des 1. FCM und René Bethke, Vizepräsident vom Sportclub Magdeburg. Weitere Referate befassten sich mit dem Thema Sportstadt aus Sicht des Tourismus, des Breitensports – speziell der USC - der Sportwissenschaft und des Betreibers der Bördelandhalle MVGM.

 

Unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Schillack, der das Symposium moderierte, wurde angeregt - zum Teil kontrovers - zu den einzelnen Beiträgen diskutiert. Zukünftig soll diese Veranstaltung in regelmäßigen Abständen von ca. zwei Jahren stattfinden.



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Stadt Magdeburg
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Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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