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"Vergangenheit erinnern, Gegenwart begreifen"

Jüdischer Besuch und Gedenkstunde zum 70. Jahrestag der „Kristallnacht“

Borken - 31. Oktober 2008. Am 9. November jährt sich die antisemitische Pogromnacht zum siebzigsten Mal. Auch in Borken und Gemen wurden jüdische Familien von Nationalsozialisten in ihren Häusern drangsaliert und die Synagogen verwüstetet. Seit dem Jahr 1988, als Mitglieder jüdischer Exilfamilien erstmals wieder ihre Heimatstadt Borken besuchten, hat die Auseinandersetzung mit der Geschichte der jüdischen Gemeinden in Borken und Gemen einen festen Platz erhalten. Zum diesjährigen siebzigsten Jahrestag der Pogromnacht hat die Stadt im Zusammenwirken mit dem Arbeitskreis Jüdisches Leben in Borken und Gemen e.V. erneut ehemalige jüdische Bürgerinnen und Bürger und deren Angehörige eingeladen.

Unter dem Leitgedanken „Vergangenheit erinnern, Gegenwart begreifen“ veranstaltet die Stadt Borken am Sonntag, den 9. November in der Stadthalle Vennehof um 10:30 Uhr eine öffentliche Gedenkstunde. Der renommierte Zeithistoriker Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer (Universität Münster) spricht über die historische Bedeutung der Pogromnacht des Jahres 1938. Die Schauspieler Christiane Hagedorn und Ilja Harries von den Städtischen Bühnen Münster lesen aus Berichten und Tagebuchaufzeichnungen Borkener Juden, die mit Hilfe von Niederländern untertauchen beziehungsweise die Ghettos und Konzentrationslager in Theresienstadt und Riga überleben konnten. Die musikalische Gestaltung liegt in Händen von Beatrix Bassmann (Sopran) und Veronika Maksimovas (Flügel). Die exzellenten Lehrerinnen der Musikschule Borken tragen Lieder von Gustav Mahler und Leonard Bernstein vor.

Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de


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Stadt Borken
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- Pressestelle -
Im Piepershagen 17
46325 Borken

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Markus Lask
Leiter Büro des Bürgermeisters
Telefon: 02861/939-103
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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