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Magdeburg, 26. November 2008
Wer war die Ehefrau von Bürgermeister Herbert Goldschmidt?
Vortrag im Alten Rathaus

Magdeburg.

 

In der Vortragsreihe des Stadtarchivs Magdeburg spricht am nächsten Dienstag (2. Dezember) um 19 Uhr im Alten Rathaus Katharina Mensing aus Berlin über das Leben der Frau, die über zehn Jahre mit dem Magdeburger Bürgermeister Herbert Goldschmidt (1892-1943) verheiratet war.

 

Herbert Goldschmidt hatte ab 1931 das Amt des Stellvertreters von Oberbürgermeister Ernst Reuter inne. Die Nazis jagten Reuter und Goldschmidt 1933 aus dem Rathaus. Ernst Reuter konnte 1935 in die Türkei emigrieren. Herbert Goldschmidt wurde 1943 im KZ Riga ermordet. Ein Stolperstein in der Nähe des Alten Rathauses erinnert an ihn.

 

Über seine Ehefrau Marion geb. Mieschel war bis vor kurzem nur wenig bekannt. Wer war sie? Welches Schicksal ereilte die gebürtige Magdeburgerin nach der Scheidung von Herbert Goldschmidt? Wie hat sie versucht, ihn vor dem Zugriff der Nazis zu bewahren?

 

Die Referentin Katharina Mensing geht unter dem Titel „ Marion Mieschel/Goldschmidt/Zellner – ein Leben zwischen Magdeburg, Ravensbrück, New York und Berlin“ diesen und weiteren Fragen nach. Die ehemalige Leiterin der Bibliothek für Publizistik der Freien Universität Berlin kannte die erst vor wenigen Jahren verstorbene Frau Zellner, ehemals Goldschmidt, persönlich sehr gut. Aus deren Nachlass, aus Gesprächen und Briefen mit Hinterbliebenen sowie umfangreichen Recherchen in verschiedenen Archiven hat sie Stück für Stück eines ereignisreichen Lebens zusammengetragen und es vor dem Vergessen bewahrt. Sie referiert erstmals öffentlich darüber.

 

Der Eintritt zu dem Vortrag im Franckesaal des Alten Rathauses ist frei.

 



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