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| Pressemitteilung vom 27. November 2008 |
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Besseres ÖPNV-Angebot für Trendelburg Trendelburg. „Anrufsammelverkehre sind flexibel einsetzbar, häufig eine kostengünstige Alternative zum Linienbus und werden von den Bürgern gut angenommen“, fasst Landrat Dr. Udo Schlitzberger die Vorteile von AST-Verkehren im Kreis Kassel zusammen. Dies habe auch das seit Januar 2007 probeweise laufende AST-Angebot auf der Linie 186 des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) zwischen dem Regiotram-Bahnhof Hofgeismar-Hümme und dem Trendelburger Stadtteil Gottsbüren gezeigt. „Die Linie wird sehr gut angenommen und daher haben wir angeregt, den Probelauf in einen Dauerbetrieb umzuwandeln“, ergänzt der Trendelburger Bürgermeister Bernhard Klug. „Dieser Anregung haben wir gern aufgegriffen - ab dem 14. Dezember wird der AST-Verkehr voll in das Nahverkehrsnetz integriert und erweitert“, teilt Dr. Schlitzberger mit. Neu im AST-Angebot sei eine zusätzliche Anbindung für die Trendelburger Stadtteile Sielen und Eberschütz zum Bahnhof Hümme an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen. Außerdem fahre das Anrufsammeltaxi zukünftig an allen Tagen auch das Rathaus von Trendelburg an. Dr. Schlitzberger: „Mobilität ist einer der zentralen Voraussetzungen für die Lebensqualität im ländlichen Raum“. Daher sei eine der entscheidenden Fragestellungen bei der Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels, wie ein leistungsfähiger öffentlichen Personennahverkehr „in der Fläche“ sichergestellt werden kann. Das im Landkreis Kassel mit erheblichen Investitionsmitteln seitens des Landkreises beispielhaft ausgebaute RegioTram-Netz sei dabei die Basis, das durch intelligente Bus und AST-Systeme ergänzt wird. „Die 5 Millionen Euro, die wir in den Ausbau der RegioTram investieren, sind auf jeden Fall an der richtigen Stelle investiert“, ist sich der Landrat sicher. Auch das neue AST-Angebot für Trendelburg gibt es nicht umsonst. Dr. Schlitzberger: „Wir gehen von einem Zuschussbedarf von 18.000 Euro im Jahr aus, die sich Stadt und Kreis teilen“. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels seien gerade Anrufsammelverkehre die Zukunft für den öffentlichen Nahverkehr in den ländlichen Räumen, so Dr. Schlitzberger weiter. Es sei nur schwer vermittelbar, wenn Steuergelder in den Einsatz von großen Busse fließen, die ohne Fahrgäste „über das Land“ fahren. Kleinbusse oder Taxis, die nur dann fahren, wenn sie auch wirklich gebraucht werden, seien da die weitaus bessere Alternative, ist sich der NVV-Aufsichtsratsvorsitzende sicher. Die Fahrpläne für die Anrufsammelverkehre sind ganz normal im Fahrplanbuch des Nordhessischen Verkehrsverbundes oder im Internet (www.nvv.de) aufgeführt. Der einzige Unterschied zum normalen Linienbus ist, dass man spätestens 30 Minuten vor Beginn der Fahrt bei der im jeweiligen Fahrplan angegebenen Nummer anrufen muss. Zu der im Fahrplan angegebenen Abfahrtszeit wird man dann vom Anrufsammeltaxi an der gewünschten Haltestelle abgeholt und zur angegebenen Zielhaltestelle gebracht. Um die Benutzung der Anrufsammeltaxis noch kundenfreundlicher zu gestalten, ist an eine für das NVV-Gebiet einheitliche Telefonnummer für Anrufsammelverkehre gedacht. „Das zu realisieren ist bei den unterschiedlichen Unternehmen, die im AST-Verkehr fahren, nicht so einfach, aber wir arbeiten daran“, verspricht Dr. Schlitzberger abschließend. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 - 21
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