Landrat Bernhard Bramlage verzichtet auf gerichtliche Schritte gegen die Kreistagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz, nachdem sie gegenüber seinem Anwalt die Erklärung abgegeben hat, dass sie nicht beabsichtigt habe, Bramlage als Privatperson und politische Person zu beschädigen.
Die Kreistagsabgeordnete hatte im Zusammenhang mit den Verzögerungen beim Umbau der Jann-Berghaus-Brücke in Pressemitteilungen gegenüber verschiedenen Zeitungen behauptet, zwischen dem Chef der Papenburger Firma Bunte und Landrat Bramlage bestünden „persönliche Verquickungen“. Enge persönliche Verbindungen hinterließen bei ihr „mehr als ein Geschmäckle“. Womöglich sei deshalb auf Konventionalstrafen für eine verspätete Fertigstellung der Brücke verzichtet worden.
Landrat Bramlage hatte über seinen Anwalt diese Behauptungen und die daran geknüpften Vermutungen als wahrheitswidrig zurückgewiesen. Sie entbehrten jeglicher Grundlage.
Der Landrat erklärte jetzt, dass er den Einstieg von Frau Janssen-Kucz im Europahaus in Aurich nach ihrem Ausscheiden aus dem Landtag nicht mit einem Gerichtsverfahren belasten wolle. Er bedauerte zugleich, dass man sich offenbar daran gewöhnen müsse, dass auch mit wahrheitswidrigen Behauptungen oder Unterstellungen versucht werde, eigene Standpunkte und Bewertungen in der Öffentlichkeit zu untermauern.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Dieter Backer
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