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documenta-Stadt Kassel

Erweiterung des Beruflichen Gymnasiums um den Schwerpunkt Gesundheit

01. Dezember 2008. Ab dem Schuljahr 2009/2010 wird am Beruflichen Gymnasium der Elisabeth-Knipping-Schule in Kooperation mit der Willy-Brandt-Schule vorbehaltlich der Zustimmung des Hessischen Kultusministeriums erstmalig der Schwerpunkt Gesundheit angeboten. Der Magistrat der Stadt Kassel hat sich für die Erweiterung des Beruflichen Gymnasiums ausgesprochen. Besonders erfreut ist Stadträtin Janz, dass es gelungen ist, diesen neuen Schwerpunkt in Kooperation mit einer Beruflichen Schule des Landkreises anzubieten. „Diese Form der Kooperation ist ein Novum. Durch die Zusammenarbeit können vorhandene Kompetenzen und Ressourcen beider Schulen genutzt und gleichzeitig ein hochwertiges und attraktives Angebot für die Region auch bei zurückgehenden Schülerzahlen vorgehalten werden“, erläutert Janz und ergänzt „Die Erweiterung des Beruflichen Gymnasiums um den Schwerpunkt Gesundheit stellt eine wichtige innovative und zukunftsorientierte Maßnahme zur Erweiterung des Bildungsangebotes in Nordhessen im Bereich der Beruflichen Gymnasien dar.“

Die Elisabeth-Knipping-Schule verfügt über eine langjährige Erfahrung im Bildungsangebot der gymnasialen Oberstufe und bietet gegenwärtig die Schwerpunkte Ernährung und Hauswirtschaft, Biologietechnik, Chemietechnik an. Die Willy-Brandt-Schule, Berufliche Schule des Landkreises Kassel, gehört zu den größten hessischen Schulen im Berufsfeld Gesundheit. Gegenwärtig werden dort weit über 1.000 Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Schulformen im Berufsfeld Gesundheit unterrichtet.

Das neue Bildungsangebot besteht bislang lediglich in Mittel und Südhessen. Ein entsprechender Bedarf wird auch für Nordhessen erwartet, insbesondere unter Berücksichtigung der regionalen Situation.

Das Themenfeld Gesundheit bildet einen der Schwerpunkte in der regionalen Entwicklung Nordhessens. Nach Angaben des Regionalmanagements nimmt Nordhessen mit 13 der 33 hessischen Heilbäder, über 90 Klinikeinrichtungen, 1.421 Praxen und rund 50.000 Beschäftigen eine führende Stellung im Gesundheitsbereich ein. Diese außerordentliche Gesundheitskompetenz ist damit eine Säule der nordhessischen Wirtschaft. Für die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums, Schwerpunkt Gesundheit, stehen daher vielfältige Anschlussmöglichkeiten in Form von Studium, qualifizierter Ausbildung und Arbeitsplätzen in der Region zur Verfügung.

Stadträtin Janz wies abschließend darauf hin, dass das Berufliche Gymnasium zur allgemeinen Hochschulreife führt, die zum Studium an allen Hochschulen und Universitäten berechtigt.

Weitere Informationen erteilen die Elisabeth-Knipping-Schule, Mombachstraße 14, Telefon 82 01 29-0, sowie die Willy-Brandt-Schule, Brückenhofstraße 90, Telefon 94 09 30.



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