02. Dezember 2008. Oberbürgermeister Bertram Hilgen wird mit dem Geschäftsführer der Deutschen Telekom Kundenservice GmbH, Thomas Berlemann, ein Gespräch führen, dessen Gegenstand die geplante Schließung des Telekom Call-Centers Kassel sein wird. Nachdem jetzt die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den Arbeitsgebern und dem Gesamtbetriebsrat mit einem überarbeiteten Standortkonzept vorliegen, will sich Oberbürgermeister Bertram Hilgen erneut für den Erhalt des Standortes Kassel einsetzen.
Ursprünglich war es Planung der Telekom, die Standorte Kassel, Bad Kissingen und Würzburg nach Fulda zu verlegen, da dies im Hinblick auf die Fahrzeiten für alle betroffenen Mitarbeiter der geografisch am besten geeignete Standort sei. In dem überarbeiteten Standortkonzept ist nun vorgesehen, lediglich die Arbeitsplätze aus Kassel nach Fulda zu verlagern, die Standorte Bad Kissingen und Würzburg aber nach Schweinfurt, so dass diese Niederlassung dann eine annähernd gleiche Größenordung wie zurzeit Kassel haben wird.
„Diese Entwicklung sowie der Erhalt von weiteren Standorten wie Meschede zeigen, dass auch kleinere Standorte sowie Call-Center-Standorte ohne Verlagerung erhalten werden können“, sagte OB Hilgen. Als Oberbürgermeister der Stadt Kassel könne er eine Schließung des Standortes Kassel strukturpolitisch nicht nachvollziehen. Es bedürfe daher der Erläuterung der Hintergründe der geplanten Schließung des Standortes Kassel durch den Bereichsvorstand der T-Com.
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