Evet- ja, ich will! Hochzeitsbräuche in Deutschland und der Türkei
03.12.2008 | Herten
Frauenstammtisch besucht Ausstellung in Dortmund
500 Gäste und mehr kommen zu einer türkischen Hochzeit und die Braut wird mit Goldschmuck überhäuft. In Deutschland ist es Brauch, die Braut mit etwas Altem, Neuem, Geliehenem und etwas Blauem auszustatten. Die Gäste des Frauenstammtisches können sich am Sonntag, 7. Dezember, selbst ein Bild von den unterschiedlichen Hochzeits-Traditionen machen.
Für den Ausflug zur Ausstellung über türkische und deutsche Moden und Kulturen des Hochzeitsfestes im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Dortmund sind noch einige Plätze frei.
Rund 500, vielfach bislang unveröffentlichte Ausstellungsobjekte laden zu einer Entdeckungsreise durch deutsche und türkische Hochzeitsmoden und -bräuche von 1800 bis heute ein.
Der Ausstellungsrundgang führt von der Eherechtsituation beider Länder zu den Ritualen, den Trachten, über die Aussteuer bis hin zu Hochzeitsmoden von 1800 bis heute. Auch die Kreationen von türkischen und deutschen Modedesignern können bewundert werden. Der Blick zurück auf beide Kulturen offenbart, wie vertraut das Fremde und wie fern das eigene Kulturverständnis sein kann. Und verschafft dem Publikum Erkenntnisse über die eigene und die fremde Kultur. Die Schirmherrschaft übernahmen der türkische und der deutsche Außenminister, Ali Babacan und Dr. Frank-Walter Steinmeier.
Anmeldungen nimmt Christiane Rohde unter der Telefonnummer: 02366/ 30 34 87 entgegen. Treffpunkt ist am Sonntag, 7. Dezember, um 10.30 Uhr am Busbahnhof Herten-Mitte. Die Teilnahme kostet 5 Euro plus Fahrtkosten. Im Anschluss kann der Dortmunder Weihnachtsmarkt besucht werden.
Alle interessierten Frauen sind herzlich eingeladen.
Pressekontakt: Pressestelle, Anne Schwierz, Telefon: 02366/303180, E-Mail: a.schwierz@herten.de



