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Norden, 12. Dezember 2008

Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt an Frauen
Abschlussveranstaltung der Mitmachkampagne am 09.12.

Die niedersächsische Sozialministerin Frau Ross-Luttmann prämiert die durch eine Jury ausgewählten Standpunkte.

 

Am Dienstag, 9.12.2008 von 13.30 bis 15.00 Uhr fand im Historischen Museum in Hannover die Abschlussveranstaltung der Mitmachkampagne „Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt an Frauen“ statt.

 

Diese bundesweite Kampagne startete im März 2007 unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau von der Leyen. In Hannover hat die Kampagne am 6. Juni 2007 im Historischen Museum Station gemacht. Zahlreiche Politiker und Politikerinnen aller Fraktionen sowie Vertreterinnen unterschiedlicher Organisationen aus Hannover haben sich dort mit ihren Standpunkt gegen Gewalt an Frauen fotografieren lassen. Diese Bilder und mehr Informationen über die Kampagne befinden sich auf der Homepage des Bundesverbandes unter www.bv-bff.de/standpunkte2007/bilder/.

Die Resonanz auf diese Mitmachkampagne war überraschend groß: sie wurde sogar nach Österreich (Wien) verkauft und es gibt Anfragen aus den USA.

 

Bundesweit wurden bis heute 3031 Standpunkte gesammelt, allein in Niedersachsen über 850 Standpunkte. Damit ist Niedersachsen das führende Bundesland in dieser Kampagne.

 

Nach dem Motto „Lokal handeln, global denken“ gab es in Niedersachsen zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Standpunkte gegen Gewalt. Herausragend waren auch die Veranstaltungen, die von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten organisiert und durchgeführt wurden. So wurden beispielsweise in Norden unter der Schirmherrschaft der Bürgermeisterin Frau Barbara Schlag 108 Standpunkte abgegeben. Die Standpunkte wurden beim Norder Stadtfest am 25. August 2007 und während der Gewerbeschau "Fleisch und Knolle" vom 07. - 09. September 2007 formuliert.

 

Darüber hinaus gaben viele prominente Personen aus Niedersachsen  ihre Standpunkte ab: Ministerpräsident Christian Wulff, Landesbischöfin Frau Käßmann, die damalige Justizministerin Frau Heister-Neumann und Sozialministerin Frau Ross-Luttmann. Landtags- und Kreistagsabgeordnete, Wohlfahrtsverbände, Polizei, Frauenbeauftragte, Präventionsteams, Flüchtlingsbüros, BürgermeisterInnen,  Runde Tische, Frauenforen, Wissenschaftlerinnen, Dezernate,  Schulklassen waren bei verschiedenen Veranstaltungen dabei. Auf Wochenmärkten, in Kreisverwaltungen, in Museen, in Schulen, auf Jubiläen, Einweihungsfeiern, auf Frauenmessen unterstützten sie mit ihren kreativen und phantasievollen Standpunkten diese Kampagne.

Dieses Engagements und der bundes- und niedersachsenweiten Erfolg der Kampagne wurde gemeinsam und mit geladenen Gästen auf der Abschlussveranstaltung mit einer Prämierung ausgewählter Beispiele gewürdigt.

 

Es waren Schüler und Schülerinnen, Polizeiteams, Beratungsstellen u.a. an der Vorauswahl der Standpunkte beteiligt. Ausgewählt wurden in einer letzen Runde schließlich 10 Favoriten durch eine Jury bestehend aus

 

  • den Fraktionsvorsitzenden der im niedersächsischen Landtag vertretenen Parteien: Herr Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen), Herr Jüttner (SPD), Herr Dr. Rösler (FDP), Herr Mc Allister (CDU), Dr. Manfred Sohn (Die Linke)
  • Frau Dr. Brigitte Vollmer Schubert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hannover
  • Frau Ursula Thümler, ehemalige Vorsitzende des Landesfrauenrates Niedersachsen
  • Prof. Dr. Carol Hagemann-White, Soziologin und Publizistin
  • Frau Marlis Fertmann, Fernsehchefin des Landesfunkhauses Niedersachsen des Norddeutschen Rundfunks in Hannover

Die Preisvergabe hat Frau Ross-Luttmann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit durchgeführt.

 



Eine Information vom "Verbund der niedersächsichen Frauen- und Mädchenberatungsstelle gegen Gewalt" in Hannover

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