[E-Mail-Abo] |
Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 15.12.2008
|
Erneut Fälle von Schwarzarbeit und Leistungsmissbrauch aufgedeckt Zum Jahresende können die städtischen Fahnder des Bereiches Wirtshaftsdelikte von einem recht ungewöhnlichen Fall von Leistungsmissbrauch berichten: In einem anderen Fall wurden im Rahmen der Prostitutionsüberwachung gemeinsam mit der ARGE des Märkischen Kreises sieben bordellähnliche Betriebe mit insgesamt dreißig Prostituierten im gesamten Stadtgebiet kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass in einem Betrieb "im Schatten des Rathauses" zwei Damen Hartz IV-Leistungen beziehen. Drei weitere "Liebesdienerinnen", allesamt aus den neuen EU-Staaten Osteuropas, konnten nicht die erforderliche Gewerbeanmeldung vorlegen. Gegen alle wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Als Sicherheitsleistungen für zu erwartende Bußgelder wurden 500 Euro eingezogen. Darüber hinaus wurde ein weiterer Fall von gewerbe- und handwerksrechlicher Schwarzarbeit mit einem Bußgeld abgeschlossen: Aufgrund einer Anzeige ermittelten die städtischen Fahnder eineinhalb Jahre lang gegen einen Maler- und Lackiererbetrieb. Eine Durchsuchung der Geschäftsräume erbrachte den Beweis, dass der Betreiber kein entsprechendes Gewerbe angemeldet hatte und wegen fehlender fachlicher Qualifikation auch bei der Handwerkskammer nicht registriert war. Gegen ihn wurde ein Bußgeld in Höhe von 20.000 Euro ausgesprochen. |
[Zurück] |
STADT ISERLOHN Bereich Medien- u. Öffentlichkeitsarbeit Schillerplatz 7 58636 Iserlohn Tel. 02371/217-1251 Fax 02371/217-2992 pressestelle@iserlohn.de www.iserlohn.de |
|
Die Pressestelle "Stadt Iserlohn" ist Mitglied bei http://www.presse-service.de/. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren. |