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| Pressemitteilung vom 18. Dezember 2008 |
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„Ich spielte für Karl den Großen“ – Reihe mit regionalhistorischen Bildergeschichten wird fortgesetzt Kreis Kassel. „Von der Lappenfrau im Tierpark über Arminius und die Varusschlacht bis hin zu den Sachsenkriegen Karls des Großen- das ist eine spannende Zeitreise“, bilanziert Landrat Dr. Udo Schlitzberger die Reihe der von Albert Völkl gestalteten regionalhistorischen Bildergeschichten, die vom Landkreis Kassel mitherausgegeben wird. Der neue vom Trendelburger Zeichner und Schattentheater-Spieler Völkl konzipierte und gestaltete Band „Ich spielte für Karl den Großen – Die Abenteuer eines Puppenspielers im karolingischen Nordhessen“, zeichnet auf 80 Seiten das fiktive Leben eines sächsischen Handpuppenspielers nach, in der Zeit der Sachsenkriege, die auch in Nordhessen von 772 bis 804 n.Chr. ihre Spuren hinterlassen haben. Dr. Schlitzberger: „Albert Völkl hat mit der Reihe den gelungenen Versuch gestartet, Regionalgeschichte mit überregionalem Bezug auf eine neue Weise verständlich und nachvollziehbar zu machen“. Da dabei die Unterhaltung nicht zu kurz kommt, werden geschichtliche Fakten auf eine spannende Art und Weise „an den Leser gebracht“. Das neue Buch Völkls, das wieder in Zusammenarbeit mit dem Wartberg-Verlag entstanden ist und von der Kulturstiftung des Landkreises Kassel finanziell unterstützt wurde, stellt ein lebendiges Bild der Auseinandersetzungen zwischen Franken und Sachsen und damit der Zeit der Christianisierung der Mitte Deutschlands dar. „Natürlich ist diese Bildergeschichte Fiktion – eine fiktionale Darstellung allerdings, die auf einer intensiven Recherche beruht“, weist der Landrat auf den realistischen Hintergrund des Bandes hin. Die geschichtlichen Abläufe, die Rolle von Puppenspielern als „frühe Nachrichtenvermittler“ und die Anwesenheit Karls des Großen an Weser und Diemel im Winter 797/798 sind authentisch und hätten so, wie von Völkl dargestellt, handeln können. Dr. Schlitzberger: „Es ist ein Glücksfall, dass mit Albert Völkl ein Autor zur Verfügung steht, der nach dem Buch über das Schicksal der Lappenfrau im Tierpark Sababurg und den Abenteuern eines Chattenjungen, der mit Arminius ritt, ein weiteres die Region betreffendes und interessierendes Thema so aufbereiten kann, das dies auch für Leser spannend ist, die nicht aus Nordhessen stammen“. Völkl sei bereits dabei, eine weitere regionalgeschichtliche Bildergeschichte vorzubereiten, deren Erzählstrang sogar bis nach Nordamerika reicht. Abschließend dankte der Landrat dem Wartberg-Verlag in Gudensberg für die gelungene Umsetzung der zeichnerischen Arbeiten Völkls. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Karl der Große
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