Magdeburgs dritte Einbürgerungsfeier – Willkommen in der Landeshauptstadt!
Beigeordneter begrüßte 39 neue Staatsbürger
Der Beigeordnete für Kommunales, Umwelt und allgemeine Verwaltung, Holger Platz, hat heute im Gesellschaftshaus 39 Magdeburger ausländischer Herkunft als neue deutsche Staatsbürger begrüßt. Mit der inzwischen dritten Einbürgerungsfeier würdigte die Stadtverwaltung öffentlich die Integrationsbemühungen der Gäste. 14 Erwachsene und zwei Kinder erhielten ihre Einbürgerungsurkunde während der Veranstaltung aus den Händen des Beigeordneten.
"Ganz bewusst haben wir heute Menschen aus aller Welt eingeladen. Mitbürger, die hier teilweise schon seit Jahren leben und eine neue Heimat gefunden haben", betonte Holger Platz in seiner Begrüßungsrede. "Ihre Entscheidung für die deutsche Staatsbürgerschaft ist ein persönlicher Vertrauensbeweis, über den wir uns sehr freuen. Auch deshalb, weil er zeigt, dass Sie sich hier wohl fühlen und gern hier leben. Und weil er ein Zeichen dafür ist, dass Sie sich mit Deutschland und der Landeshauptstadt Magdeburg identifizieren."
Der Einladung in das Gesellschaftshaus waren fast 40 Erwachsene und Kinder gefolgt. Sie stammen unter anderem aus Serbien, Vietnam, Rumänien, der Ukraine und der Russischen Föderation. 16 der neuen deutschen Staatsbürger, darunter zwei Kinder, erhielten ihre Einbürgerungsurkunde während der Feier aus den Händen des Beigeordneten.
Eine Voraussetzung zum Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft ist es, mindestens acht Jahre in Deutschland zu leben oder drei Jahre in Deutschland zu wohnen und davon zwei Jahre mit einem deutschen Ehepartner verheiratet zu sein. Je nach Herkunftsland gibt es verschiedene Sonderregelungen. Seit 1. September dieses Jahres muss außerdem der Einbürgerungstest erfolgreich bestanden werden.
In diesem Jahr wurden insgesamt 115 in Magdeburg lebende Frauen, Männer und Kinder ausländischer Herkunft eingebürgert. Seit 1991 haben in Magdeburg insgesamt 2.687 ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten.
Zum Programm der dritten Einbürgerungsfeier Magdeburgs gehörte auch das von dem Pädagogen Lath Bernard Agnero gehaltene Referat "Die Einbürgerung, mein Weg zur erfolgreichen Integration?". Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Mitgliedern des Akkordeonorchesters der Musikschule Fröhlich.
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