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| Pressemitteilung vom 18. Dezember 2008 |
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Herder trifft Puschkin – ein nachhaltiger deutsch-russischer Schulaustausch Region Kassel. „Von den neun Partnerschaften der Stadt Kassel ist die mit Jaroslawl von besonderer Bedeutung – der seit 20 Jahren bestehende Schulaustausch zwischen der Puschkinschule in Jaroslawl und der Herderschule in Kassel ist einer der Säulen dieser Partnerschaft“, würdigt die für die Kasseler Städtepartnerschaften zuständige Stadträtin Brigitte Bergholter die nachhaltigen deutsch-russischen Schulbeziehungen zwischen dem Oberstufengymnasium des Landkreises Kassel in der Stadt und der „Schule Nr. 43“ in Jaroslawl. „Wir haben als Kreis mit der Schulträgerschaft für die Herderschule im August 1999 die seit 1989 bestehende Partnerschaft mit übernommen – das, was die beiden Schulen im Rahmen des Austausches auf die Beine stellen, hat eindeutig Vorbildfunktion für unsere Region“, stimmt Vizelandrat Uwe Schmidt in das Lob für die engagierte Arbeit der Schulen ein. Hans-Joachim Noll, bis Juli 2007 Leiter der Herderschule, präsentierte im Kasseler Kreishaus pünktlich zum 20jährigen Jubiläum der Schulpartnerschaft im nächsten Jahr eine vom Förderverein der Schule und mit Unterstützung von Stadt und Landkreis Kassel herausgegebene Broschüre, welche die Geschichte des Schulaustausches dokumentiert. „Besonders durch die vielen Erlebnisberichte von Schülern, die an einer Schüleraustauschfahrt teilgenommen haben, wird der Geist, von dem die Partnerschaft getragen wird und die Atmosphäre der gegenseitigen Besuche besonders deutlich – deshalb stehen sie auch im Mittelpunkt der Dokumentation“, erläutert Noll. Gastfreundschaft ist, so Noll, „das Salz und Brot der Begegnung mir russischen Menschen“. Was die Teilnehmer der Schulaustauschfahrten an russischer Gastfreundlichkeit erlebt hätten, sei mit der doch eher nüchternen Art der Partnerschaftstreffen in Deutschland kaum vergleichbar. Noll: „Einen Gast zu empfangen, ist in Russland fast etwas Rituelles – die Familie empfindet es als Geschenk, wenn jemand das Haus oder die Wohnung betritt und Zeit mit den Gastgebern verbringt“. Schüler und Lehrer hätten bei ihren Aufenthalten bei russischen Familien „viel gelernt“. Außerdem sei es an der Zeit, den „Vater des Jaroslawl-Austausches“ Georg Heidenreich zu würdigen. Heidenreich habe 1988 im Zuge der Städtepartnerschaft zwischen Kassel und Jaroslawl die Grundlage für die Schulpartnerschaft geschaffen. Er konnte dabei auf bereits 1985 geknüpfte Kontakte mit der Leiterin der Puschkinschule Tatjana Sharowa zurückgreifen. Stadträtin Bergholter und Vizelandrat Schmidt dankten den „Gründungsmüttern und –vätern, sowie dem Partnerschaftsarchitekten Noll“ für die geleistete Arbeit, die durch die Broschüre auf anregende Weise dokumentiert werde. Schulleiter Martin Sauer betonte bei der Vorstellung der Broschüre, dass er das hohe Niveau der Austauschbeziehungen weiter führen wolle. „Wichtig ist, dass wir den Austausch noch besser im Schulleben verankern und dass noch weitere Projekte wie zum Beispiel Puschkin trifft Herder umgesetzt werden“, sieht Sauer eine solide Basis für die weitere Entwicklung des Schulaustausches. Es sei ein gutes Zeichen, dass Stadt und Landkreis Kassel die Schule dabei unterstützen wollen. Gelegenheit dazu biete sicherlich die Feier anlässlich des Partnerschaftsjubiläums, die für September 2009 geplant ist. Hintergrund: Die 98 Seiten starke Broschüre „20 Jahre Schulpartnerschaft Herderschule Kassel und Puschkinschule Jaroslawl“ ist über das Sekretariat der Herderschule, Tel.: 0561/54817 (bitte Winterferien beachten) oder über Mail poststelle@herderschule.kassel.schulverwaltung.hessen.de erhältlich. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Herderschule Auf dem Foto sieht man von links nach rechts: Martin Sauer (Schulleiter Herderschule), Barbara Laspeyres (Förderverein Herderschule), Vizelandrat Uwe Schmidt, Stadträtin Brigitte Bergholter, Landrat Dr. Udo Schlitzberger und Hans-Joachim Noll
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LANDKREIS KASSEL
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Harald Kühlborn
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