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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 30.12.2008


90 Jahre VHS-Weiterbildung in Iserlohn: Wer kann Erinnerungen beisteuern?

Iserlohn.

Das waren Zeiten: Malkurse mit dem unvergessenen Oskar Escherich oder dem legendären Wilhelm Wessel, Vorträge mit Prof. Walter Jens oder Prof. Carl Schmitt, Lesungen mit Luise Rinser, Heinrich Böll und Heinrich Harrer, Keramikkurse bei Erhard Arendt oder Fotokurse bei Hans Schneider, Theologische Arbeitskreise mit Dr. Reinhard Kiste oder Theater spielen mit Werner Traud... Diese Liste kann seitenlang fortgeführt werden: Seit 1919, also seit 90 Jahren, bietet die Volkshochschule Iserlohn Erwachsenenbildung vor Ort an.

Ein Jubiläum, das gewürdigt werden soll. VHS-Leiterin Lieselotte Berthold ruft deshalb die Iserlohner Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Erinnerungen zu teilen. Egal, ob VHS-Kurse in der NS-Zeit, in den wilden 70ern oder erst im vorigen Jahr: Schöne, lustige oder traurige, persönliche Geschichten, “Dönekes“ und Fotos sind sehr willkommen. “Wir planen mindestens eine Veröffentlichung zum Jubiläum“, so Lieselotte Berthold. Wer nicht selber schreiben möchte, kann seine Geschichte auch gerne am Telefon erzählen, sie wird dann mitgeschrieben. Auch alte Programmhefte bis in die 70er Jahre können gerne bei der VHS abgegeben werden.

Interessierte melden sich bitte ab 5. Januar bei der Volkshochschule Iserlohn, im Stadtbahnhof, Bahnhofsplatz 2, 58644 Iserlohn, Telefon 02371 / 217-1943, -1942 und -1947 oder per E-Mail an vhs@iserlohn.de (Betreff “Chronik“).



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