20. Januar 2009
Kreis Viersen
Das änderte sich zwei Stunden später schlagartig: Die Bewölkung verzog sich, die Temperaturen sanken auf zwei Grad. "Die Folge: Die Nässe gefror auf dem kalten Boden zu gefährlicher Glätte", so Kumstel. "Der Eisspion löste sofort Alarm aus und die Mitarbeiter des Baubetriebshofes in Viersen-Süchteln machten sich mit ihren drei Einsatz-Streuwagen auf ihre Touren über die Kreisstraßen. "Drei bis vier Stunden waren die Fahrzeuge unterwegs, natürlich können sie nicht überall gleichzeitig sein", bittet Kumstel um Verständnis. Doch nicht alle Autofahrer hätten Geduld. Im Gegenteil: "Unsere Mitarbeiter meldeten, dass eilige Autofahrer die Streufahrzeuge sogar überholt haben", berichtet Kumstel.
Bereits am Sonntagabend waren die Mitarbeiter des Baubetriebshofes um 22 Uhr alarmiert worden und mit den Streuwagen ausgerückt. "Die Polizei hatte uns von glatten Straßen im Kreisgebiet berichtet", so Kumstel.
Die drei Einsatzfahrzeuge sind im Kreisgebiet für 128 Kilometer Straßen verantwortlich. Der Einsatz heute war bereits der 34. in diesem Winter. "Wir haben die Salzlager schon mehrfach aufgefüllt, so dass wir auch für weitere Einsätze vorbereitet sind", berichtet der Leiter des Amtes für Technischen Umweltschutz- und Kreisstraßen.
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