28. Januar 2009. Die zum Anfang des Jahres in Kraft getretene Wohngeldreform hat Stadtbaurat Norbert Witte jetzt im städtischen Pressedienst begrüßt. Durch die Anhebung der zu berücksichtigenden Mieten steige der Wohngeldanspruch und erstmalig würden auch Heizkosten bei der Wohngelderhöhung berücksichtigt. Damit hätten mehr Menschen Anspruch auf Wohngeld.
Auch Mieter, die im geringen Umfang Arbeitslosengeld II bezögen, die sogenannten „Aufstocker“, kämen in den Genuss von Wohngeld. Sie könnten damit vom Arbeitslosengeld II-Bezug unabhängig werden und mit dem Wohngeld insgesamt über mehr Finanzmittel im Monat verfügen. Viele Bürger hätten bereits einen Antrag auf Wohngeld gestellt, um einen möglichen Anspruch prüfen zu lassen, erläuterte Witte weiter. Die Wohngeldanträge müssten nicht persönlich abgegeben werden, sondern könnten mit den erforderlichen Nachweisen auch mit der Post eingereicht oder in die Hausbriefkästen des Rathauses eingeworfen werden.
Für alle derzeitigen Wohngeldempfänger werde nach Ablauf des Bewilligungszeitraums automatisch geprüft, ob sich ab Januar das Wohngeld erhöhe. Solle dies der Fall sein, werde das Wohngeld nachgezahlt. Eine Antragstellung für diese Neuberechnung sei nicht erforderlich, führte der Stadtbaurat aus.
Außerdem werde ein zusätzlicher Wohngeldbeitrag gezahlt. Bürgerinnen und Bürger, die vom 1. Oktober 2008 bis 31. März 2009 in mindestens einem Monat ein Anspruch auf Wohngeld hätten, erhielten einen Einmalzahlung. Die Höhe richte sich nach der Anzahl der Personen im Haushalt. Alleinstehende Personen erhielten 100 Euro, Zwei-Personenhaushalte 130 Euro und für jede weitere Person erhöhe sich der Betrag um 25 Euro. Auch diese Zahlung erfolge automatisch, erläuterte Witte weiter. Eine Antragstellung sei nicht erforderlich. Die Gelder würden voraussichtlich ab April ausgezahlt.
Nähere Informationen zum Thema Wohngeld für Mieter aus dem Stadtgebiet Kassel erteilt die Leiterin der Wohngeldstelle, Ute Pähns, Telefon 7 87-12 34. Informationen können darüber hinaus auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unter www.bmvbs.de abgerufen werden.
Stadt Kassel
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Rathaus / Obere Königsstraße 8
34112 Kassel
Telefon: 0561 / 787-1231 oder 0561 / 787-1232
Telefax: 0561 / 787-87
E-Mail: presse@stadt-kassel.de
Pressesprecher Hans-Jürgen Schweinsberg
Pressesprecherin Petra Bohnenkamp
Kassel und die Region im Internet:www.kassel.de
Die Stadtverwaltung im Internet: www.stadt-kassel.de
Die Pressestelle documenta-Stadt Kassel ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.