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| Pressemitteilung vom 28. Januar 2009 |
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Ende der Kreidezeit an Schulen im Landkreis Kassel angebrochen Bad Emstal/Kreis Kassel. Zumindest in den EDV-Räumen an einigen Schulen im Landkreis Kassel ist der Tafeldienst bereits ersatzlos gestrichen. Es gibt keinen Kreidestaub mehr an Kleidung und Fingern und die Kreidetafeln der Vergangenheit haben ausgedient. „Schritt für Schritt werden wir unsere sanierten Schulen mit sogenannten Smartboards ausstatten und die bisherigen Kreidetafeln ersetzen“, kündigt Vizelandrat Uwe Schmidt bei einem Besuch in der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal an. Neben der Theodor-Heuss-Schule und der Erich-Kästner-Schule in Baunatal sowie den Gesamtschulen in Fuldatal, Grebenstein, Niestetal, Vellmar und Wolfhagen gehört die Emstaler Gesamtschule zu den ersten Schulen im Kreis, „für die das Ende der Kreidezeit angebrochen ist“, so Schmidt weiter. Das die gewohnte Tafel ersetzende Smartboard ist ein übergroßes Display, das in Verbindung mit einem Beamer und einem Rechner steht. Der Touchscreen-Bildschirm kann von Schülern und Lehrer mit dem Finger, einem Stift oder der Maus bedient werden. Die Boards haben es in sich, denn alles, was auf einem PC an Programmen und Internetverknüpfungen möglich ist, kann auch auf die digitale Tafel übertragen werden. Schmidt: „Damit werden neue Formen des Lernens unterstützt – selbstgesteuerte Recherche wird damit zum selbstverständlichen Teil des Unterrichts“. In Deutschland sind die „intelligenten Bretter“ noch die Ausnahme – nur drei Prozent der Klassenzimmer arbeiten bereits kreidefrei. „Wir haben immer darauf hingewiesen, dass das große ÖPP-Schulsanierungsprogramm im Landkreis nicht nur für Energieeffizienz und neue Räume sorgt, sondern dass auch die Lernbedingungen insgesamt verbessert werden“, verdeutlicht der Vizelandrat und Schuldezernent. In eine neue Schule gehören auch die modernsten Unterrichtsmaterialien. Deshalb rüste der Kreis nach und nach die EDV-Räume der im ÖPP-Paket sanierten Schulen auf Smartboards um. Perspektivisch soll dies dann in allen Schulen im Kreis im Rahmen der Initiative Schule@Zukunft“ erfolgen. Schmidt: „Diese Umrüstungsinvestitionen werden wir unabhängig von den ÖPP-Projekten und den angekündigten Konjunkturprogrammen von Land und Bund aus eigenen Haushaltsmitteln auch in den nächsten Jahren fortführen“. Dass sich der Mitteleinsatz lohnt, zeigen die ersten Erfahrungen mit den neuen Smartbords. Der Unterricht könne abwechslungsreicher gestaltet und Medien wie Videos, Audiodateien und DVDs ohne Probleme in den Unterrichtsablauf integriert werden. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Smartboard |
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