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| Pressemitteilung vom 04. Februar 2009 |
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Erneut erfolgreiches Förderjahr – wieder hohe Fördersummen für Dorferneuerung und Regionalentwicklung im Landkreis Kassel Kreis Kassel. „2008 war erneut ein erfolgreiches Jahr für Dorferneuerung und Regionalentwicklung im Landkreis Kassel – es ist keine Krise bei den Fördersummen, die in den Kreis fließen, zu erkennen,“ zieht Landrat Dr. Udo Schlitzberger zufrieden Bilanz der Fördermaßnahmen für Dorferneuerung und Regionalentwicklung im zurückliegenden Jahr. Es sei wieder gelungen, alle bis zur Bewilligungsreife bearbeiteten Anträge auch zu fördern. Dr. Schlitzberger: „Das ist der guten Vorarbeit durch das Amt für den ländlichen Raum und den Verein Region Kassel-Land zu verdanken“. Im vergangenen Jahr konnten durch den Landrat und das Amt für den ländlichen Raum Förderbescheide in Höhe von etwas mehr als 2 Millionen Euro übergeben werden. „Das ist wieder ein sehr guter Wert, zumal im Bereich der Regionalentwicklung in den beiden Projekten „Casseler Bergland“ und „KulturLandschaft HessenSpitze“ die neue Förderperiode erst angelaufen ist“, informiert Dr. Schlitzberger. Die Zahl der Förderprojekte sei zu Beginn der Förderperiode, die noch bis 2013 läuft, normalerweise niedriger als sonst. Im Jahr 2007 war der Kreis in den Genuss von insgesamt knapp 1,8 Millionen Euro Fördermittel gekommen. Der Großteil des Geldes (949.677 Euro) floss 2008 in insgesamt 27 öffentliche Dorferneuerungsmaßnahmen in Stadt- und Ortsteilen im Kreis, 509.878 Euro ging an 66 Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung, die von Privaten durchgeführt wurden. 605.499 Euro erhielten 19 Regionalentwicklungsprojekte von privaten und öffentlichen Trägern. Gerade im öffentlichen Bereich sei 2008 wieder eine Reihe von Großmaßnahmen gefördert worden, erläutert Peter Nissen, Abteilungsleiter Dorf- und Regionalentwicklung im Amt für den ländlichen Raum Hofgeismar. Beispielhaft nennt er die Optimierung des Dorfgemeinschaftshauses in Fuldabrück-Dörnhagen (260.000 Euro), di e Einrichtung des Informationszentrums Reinhardswald im Tierpark Sababurg bei Hofgeismar (Fördersumme: 172.950 Euro), die Funktionsverbesserung der „Alten Schule“ in Oberweser-Heisebeck (164.715 Euro) und die Errichtung des Infozentrums Habichtswald auf dem Dörnberg bei Zierenberg (96.500 Euro). Dr. Schlitzberger: „Diese Beispiele zeigen die gesamte Bandbreite der geförderten Maßnahmen“. Während es in der Dorferneuerung schwerpunktmäßig um die Neunutzung vorhandener Gebäude in der Ortsmitte gehe, spiele in der Regionalentwicklung die Verbesserung der touristischen Vermarktung die entscheidende Rolle. Der Erhalt historischer Ortskerne werde vor dem Hintergrund des demographischen Wandels auch in Zukunft eine große Bedeutung haben. Die Fördergelder für private Maßnahmen seien ebenfalls vollständig in Sanierungsmaßnahmen in der Dorfmitte geflossen. Der demographische Wandel führe dazu, dass die Bemühungen zur Stärkung der Ortskerne weiter erhöht werden müssen. „Mit den Förderzusagen konnten im privaten und öffentlichen Bereich insgesamt Investitionen in Höhe von mehr als 4,6 Millionen Euro realisiert werden“, freut sich der Landrat. Die von den Mitarbeitern des kreiseigenen Amtes in Hofgeismar betreuten Maßnahmen in öffentlicher und privater Trägerschaft hätten so dazu beigetragen, Arbeitsplätze und Beschäftigung in Handwerk und Gewerbe vor Ort zu sichern. In der Regel wurden die Aufträge von regionalen Handwerksfirmen ausgeführt. Gerade im privaten Bereich sei die regionalwirtschaftliche Bedeutung der Förderprogramme am größten. Abteilungsleiter Nissen weist Interessenten darauf hin, am besten bis zum Frühjahr Anträge zu stellen, um so eine gute Chance für eine Bewilligung in 2009 zu haben. Obwohl in der Höhe der Förderung geringer, könne auch in der Regionalentwicklung auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt werden. „Dafür, dass 2008 das erste Förderjahr der neuen Förderperiode war, sind die 605.499 Euro Fördermittel für 19 öffentliche und private Projekte, die Investitionen in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro ausgelöst haben, mehr als respektabel“, zieht auch Regionalmanagerin Ute Raband vom Verein Region Kassel-Land e.V. eine zufriedene Bilanz. Raband: „Wir freuen uns besonders darüber, dass mit den geförderten privaten Existenzgründungen und den zusätzlichen Ecopfaden Geld in Projekte geflossen ist, die weit über die direkten Investitionen hinaus nachhaltige Impulse für die Region bringen“. Auch für die Regionalentwicklung gelte, dass Förderanträge möglichst bald gestellt werden sollten – besonders arbeitsplatzschaffende Maßnahmen würden vorrangig berücksichtigt, so die Regionalmanagerin abschließend. Nissens Abteilung in der Manteuffel-Anlage in Hofgeismar steuert zusammen mit dem Verein Region Kassel-Land e.V. die Projekte der Regionalentwicklung im Kreis und koordiniert die Dorferneuerung in den zur Zeit 16 Stadt- und Ortsteilen im Landkreis Kassel, die am Dorferneuerungsprogramm teilnehmen. Sämtliche Förder- und Auszahlungsanträge werden dort bearbeitet sowie Entwicklungsprozesse im privaten und öffentlichen Bereich initiiert. Ansprechpartner für alle Fragen rund um das hessische Dorferneuerungsprogramm und für den Bereich ländliche Regionalentwicklung ist das Amt für den ländlichen Raum im Landkreis Kassel, Manteuffel-Anlage 5 in 34369 Hofgeismar (Tel.: 0 56 71/80 01-24 13), E-Mail: peter-nissen@landkreiskassel.de. Beratung für Förderanträge im Bereich Regionalentwicklung und für die LEADER-Region Hofgeismar/Wolfhagen gibt es beim Verein Region Kassel-Land e.V., Raiffeisenweg 2, 34466 Wolfhagen (Tel. 05692/987326-0), E-Mail: info@region-kassel-land.de.. Hintergrund: Aktuell nehmen folgende Ortsteile im Landkreis Kassel am Dorferneuerungsprogramm teil: - Bad Emstal-Riede (nur noch 2009) - Breuna und Breuna-Rhöda (noch bis 2011) - Calden-Ehrsten (noch bis 2015) - Fuldabrück-Dörnhagen (noch bis 2010) - Fuldatal-Simmershausen (noch bis 2016) - Grebenstein-Burguffeln (noch bis 2017) - Immenhausen-Mariendorf (noch bis 2011) - Liebenau-Ostheim (nur noch 2009) - Naumburg-Elbenberg (noch bis 2010) - Oberweser-Heisebeck (noch bis 2012) - Schauenburg-Martinhagen (nur bis 2009) - Söhrewald-Wellerode (noch bis 2017) - Wolfhagen-Gasterfeld (noch bis 2014) - Wolfhagen-Wenigenhasungen (noch bis 2016) - Zierenberg-Burghasungen (noch bis 2014)
Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn |
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LANDKREIS KASSEL
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