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Ausstellung mit lebensgroßen Figuren

Borken - 09. Februar 2009. Was macht eine Einradfahrerin und ein Rennradfahrer im Kreisverkehr an der Ahauser Straße? Hält sich die Inlinerin auf dem Marktplatz an die Verkehrsregeln? Was hat der junge Mann mit der älteren Frau mit Schultertasche und dem kleinen Jungen, namens Tom, zu tun, die sich im Bereich der Remigiuskirche aufhalten? Eine Frau mit Kind und der sitzende Junge mit rotem Ball warten im Innenhof vor der Stadthalle, auf wen nur?

Was auf den ersten flüchtigen Blick als reale Situation wahrgenommen wird, klärt ein weiterer Blick auf, dass es sich nicht um Wesen aus Fleisch und Blut handelt. Die Stadt Borken plant, von Anfang April bis Ende September menschengroße Holzskulpturen des Künstlers Professor Peter Nettesheim im Innenstadtbereich von Borken „auf- und auszustellen“. Bei den Skulpturen handelt sich um circa 30 massive, grob bearbeitete und teilweise kolorierte Holzfiguren aus Robinienholz, Pappelholz oder anderen Hölzern. Die Anordnung soll als „Skulpturenrundgang“ angelegt und ausgewiesen werden. Die Holzfiguren leben von, in und mit dem Raum in den sie gestellt werden. So hat der Künstler bei seinem ersten Ortstermin in Borken bereits eine Reihe von Standorten festgelegt.

„Meine Holzfiguren entstehen ausgehend von einem vorgefundenen Materialstück, meistens im direkten Zugriff und mit Blick auf die Eigenart des Herstellungsprozesses. Ohne Sockel und in Lebensgröße verbindet sich im Erscheinungsbild der Arbeiten ihr Objektcharakter mit ihrer inhaltlichen Funktion zur Darstellung erlebter und erdachter Wirklichkeit.“, so Nettesheim. Es gehe darum, Wirklichkeit im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen.

Der in Köln lebende Künstler wurde 1945 geboren, hat ein Studium der Kunstgeschichte in Köln, anschließend ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf absolviert. Lehrtätigkeiten an der Kunstakademie Düsseldorf, an Kölner Schulen, an der Universität Siegen folgten. Seit 2005 ist er ausschließlich frei künstlerisch tätig.1971 erhielt er den Förderpreis des Kulturkreises im Bund der deutschen Industrie und 1983 den Förderpreis zum großen Kunstpreis Berlin.

Pressekontakt: Stadt Borken, Pressesprecher Bernd Kemper, Tel. 02861 / 939 - 303, bernd.kemper@borken.de

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

"Einradfahrerin" Holzfigur von Prof. Peter Nettesheim



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"Frau mit Kind" Holzfigur von Prof. Peter Nettesheim



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"Fahrradfahrer" Holzfigur von Prof. Peter Nettesheim



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Leiter Büro des Bürgermeisters
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