Hertener Rat fordert Erhalt des ärztlichen Notdienstes
12.02.2009 | Herten
Resolution einstimmig verabschiedet
Mit einer Resolution fordert der Rat der Stadt Herten einstimmig den Erhalt des ärztlichen Notdienstes vor Ort und spricht sich damit gegen aktuelle Reformpläne der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe aus, die Notdienste für Herten und Gelsenkirchen in einem neuen Bezirk zusammenzulegen.
„Wir fordern (...) dass auch zukünftig ein ärztlicher Notdienst mit einer Sprechstunde und einem ärztlichen Fahrdienst in Herten bereitsteht“, heißt es in der Resolution. Die Begründung: Insbesondere der steigende Anteil der älteren Bevölkerung sei besonders auf ärztliche Versorgung angewiesen, häufig aber nicht mehr mobil genug, um weite Anfahrten zu Notdiensten auf sich zu nehmen. Auch Menschen, die aus anderen Gründen auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen seien, wären bei einer Zusammenlegung der Notdienste klar im Nachteil.
Die in Herten ansässigen Ärzte unterstützen das Anliegen der Politik und brachten dies in einem Schreiben an den Rat zum Ausdruck Und auch Bürgermeister
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