AG Behinderte berät mit dem Baubeigeordneten über weiteren Abbau von Barrieren
Sitzung der AG Menschen mit Behinderungen am 19. Februar im Rathaus
Magdeburg.
Die kommunale Arbeitsgruppe Menschen mit Behinderungen der Landeshauptstadt trifft sich am Donnerstag, dem 19. Februar 2009 um 13.30 Uhr zu ihrer 42. Sitzung. Sie findet im Franckesaal des Alten Rathauses statt.
Die Arbeitsgruppe befast sich ständig mit Fragen der barrierefreien Gestaltung von Bauvorhaben und des ÖPNV. Daran beteiligt sind das Stadtplanungsamt, das Tiefbauamt und die Magdeburger Verkehrsbetriebe.
Diesmal geht es um grundsätzliche Ziele zur Verbesserung der Barrierefreiheit von Gebäuden und Verkehrsanlagen sowie die Versorgung mit behinderten- und seniorengerechtem barrierefreiem Wohnraum. Eingeladen ist dazu der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, Dr. Dieter Scheidemann.
„Im Jahr 2009 wird die Arbeitsgruppe eine Reihe weiterer Themen behandeln. Dazu gehören die Betreuung von behinderten Arbeitsuchenden, das Persönliche Budget als besondere Hilfeform, die in Magdeburg verfügbaren Hilfs- und Serviceangebote für Menschen mit Behinderungen sowie die Beachtung der Belange von Behinderten in kulturellen Einrichtungen und bei Veranstaltungen“, so der Behindertenbeauftragte der Stadt, Hans-Peter Pischner.
An der AG Menschen mit Behinderungen beteiligen sich seit 1999 Mitglieder von Behindertenverbänden und -vereinen, Stadträte, Mitarbeiter von Fachbereichen der Stadtverwaltung sowie engagierte persönlich betroffene Aktive.
In Sachsen-Anhalt leben ca. 170.400 anerkannte Schwerbehinderte (7,0 % der Bevölkerung).
In der Landeshauptstadt sind mit Stand vom Dezember 2008 rund 17.200 Menschen amtlich als Schwerbehinderte anerkannt (7,5 %), einschließlich der Behinderten mit einem Grad der Behinderung (GdB) unter 50 sind rund 25.000 Menschen betroffen (11 %).
Von den Magdeburger Schwerbehinderten sind rund 10.000 in ihrer Mobilität wesentlich beeinträchtigt (Merkzeichen aG und G), weit über 1.000 von ihnen sind auf einen Rollstuhl angewiesen. 374 sind blind, 206 gehörlos und ca. 4.200 haben Anspruch auf die Mitnahme einer Begleitperson im ÖPNV (Merkzeichen B). Als hilflos gelten ca. 2.000 Menschen (Merkzeichen H).
Rund 60 % der Betroffenen sind bereits 65 Jahre und älter. 53,3 % der Behinderten sind weiblich, wobei dieser Anteil mit zunehmendem Lebensalter ansteigt. Etwa 5.500 Einwohner sind pflegebedürftig, rund 2.600 von ihnen werden in stationären Einrichtungen gepflegt.
Nähere Informationen:
Hans-Peter Pischner, Behindertenbeauftragter, Telefon 0391/540 2342
E-Mail: behindert@magdeburg.de
Der Behindertenbeauftragte ist im Alten Rathaus, Alter Markt 6, Südflügel Erdgeschoss, Zimmer 043 zu erreichen. Sprechzeit i.d.R. Dienstag 9-12 und 14-
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