13. Februar 2009
Kreis Viersen
Das Antigewalt-Training fand in den Schulen statt und dauerte fünf Unterrichtseinheiten zu jeweils 90 Minuten. Die Lehrer hatten das Projekt im Unterricht vorbereitet. "In diesem Jahr wollen wir die Gewaltprävention weiter ausdehnen. Geplant sind Aktionen für Dritt- und Viertklässler an 15 Grundschulen", so Thiel.
Nach den guten Erfahrungen mit dem Antigewalt-Training soll dieses im Bedarfsfall auch in Einzelfällen eingesetzt werden. "Dieses Angebot ist als Hilfe zur Erziehung möglich", berichtet Thiel. Hier sind vor allem die Klassenlehrer gefragt, die die Problematik mit den Eltern besprechen müssen. Diese können dann einen Antrag auf Einzel-Gewalt-Training stellen. Ziel dieses Trainings sei vor alllem, die Fähigkeit zu entwickeln, Aggressionen und Gewaltgedanken abzubauen und Alternativen zur Bewältigung von Alltagskonflikten zu eröffnen.
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