13. Februar 2009

Kreis Viersen: Antigewalt-Training an vier Schulen erfolgreich durchgeführt

Kreis Viersen

Gewalt unter Schülern ist schon in Grundschulen ein Thema. Deshalb wurde an drei Grund- und einer Hauptschule in den vergangenen Wochen ein Antigewalt-Training durchgeführt. "Die Veranstaltungen zur Gewaltprävention kamen bei den Kindern gut an", berichtet Werner Thiel, beim Kreisjugendamt zuständig für Erziehungsfragen, im Jugendhilfeausschuss. Jirka Bükow, Trainer im Bereich der Gewaltprävention, setzt als Grundlage die Situation im Mittelalter ein und trainierte mit den Schülern Verhalten und Alltagssituationen aus dieser Zeit. "Dabei ging es um die Stärkung des Respekts gegenüber den Mitmenschen und den Aufbau einer eigenen Persönlichkeit", so Thiel.

Das Antigewalt-Training fand in den Schulen statt und dauerte fünf Unterrichtseinheiten zu jeweils 90 Minuten. Die Lehrer hatten das Projekt im Unterricht vorbereitet. "In diesem Jahr wollen wir die Gewaltprävention weiter ausdehnen. Geplant sind Aktionen für Dritt- und Viertklässler an 15 Grundschulen", so Thiel.

Nach den guten Erfahrungen mit dem Antigewalt-Training soll dieses im Bedarfsfall auch in Einzelfällen eingesetzt werden. "Dieses Angebot ist als Hilfe zur Erziehung möglich", berichtet Thiel. Hier sind vor allem die Klassenlehrer gefragt, die die Problematik mit den Eltern besprechen müssen. Diese können dann einen Antrag auf Einzel-Gewalt-Training stellen. Ziel dieses Trainings sei vor alllem, die Fähigkeit zu entwickeln, Aggressionen und Gewaltgedanken abzubauen und Alternativen zur Bewältigung von Alltagskonflikten zu eröffnen.

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