13. Februar 2009.
Durch das Förderprogramm „Soziale Stadt“ kann in den nächsten zehn Jahren im Stadtteil Wesertor eine ganze Reihe an städtebaulichen, sozialen und wirtschaftlichen Projekten umgesetzt werden. Gemeinsam mit Akteuren aus dem Stadtteil haben das Stadtteilmanagement sowie das Amt für Stadtplanung und Bauaufsicht die entsprechenden Handlungsfelder und Maßnahmen erarbeitet. Diese sollen Interessierten nun am Mittwoch, 18. Februar, um 17 Uhr in der Carl-Schomburg-Schule, Josephstraße 18, bei der zweiten Stadtteilkonferenz im Wesertor vorgestellt werden.
„Sieben Handlungsfelder haben wir ausgemacht. Dazu gehört, den Stadtteil als Wohnstandort attraktiver zu machen. Ziele sind die Gebäude zu modernisieren sowie Wohnumfeld und Plätze neu zu gestalten“, erklärt Stadtteilmanager Till Bode. Auch der Freizeitwert des Stadtteils solle sich verbessern. Das größte Projekt sei der Umbau der Bleichwiesen am Fuldaufer. Dort solle ein Erholungsraum entstehen, der zum Spazierengehen, Spielen, Grillen oder einfach zum Entspannen genutzt werden könne und der den Stadtteil Wesertor endlich an den Fluss anbinden würde. Schon dieses Jahr solle der Umbau beginnen, so Bode weiter.
Ein weiterer Schwerpunkt wird bei den Themen Wirtschaft, Arbeit und Ausbildung gesetzt. Hierzu starten schon in den nächsten Wochen einige neue Projekte. Zum Beispiel wird an der Weserspitze ein technisches Kaufhaus eröffnet, in dem der Ausbildungsbetrieb „Buntstift“ recycelte Elektrowaren anbietet und dabei Jugendliche für den Beruf qualifiziert. „Ganz wichtig ist uns die Verbesserung der sozialen Angebote“, betont Sandra Lüning. Die Stadtteilmanagerin nennt als wichtigstes Ziel hierzu neue Begegnungsräume im Stadtteil zu schaffen. „Wir wünschen uns so etwas wie einen Stadtteiltreff als zentralen Begegnungsort für die Menschen. Die Planungen dazu stecken aber noch in den Kinderschuhen.“ Für die Jugendlichen des Stadtteils gehe es schneller. Das geplante „Freestyle-Camp“ - ein Jugendtreff mit eigener Sporthalle - könnte mit etwas Glück schon in diesem Jahr starten.
Eine wichtige Aufgabe sieht das Stadtteilmanagement darin, die Identität der Bewohner mit ihrem Stadtteil zu stärken und das Image des Wesertors aufzuwerten. Daher solle im Sommer wieder ein Stadtteilfest gefeiert werden. „Mit dem Fest wollen wir diesmal mitten in den Stadtteil gehen - auf den Wesertorplatz.“ Die Stadtteilmanager laden schon jetzt alle Bewohner und die Vereine, Schulen und Kirchen ein, sich am Fest zu beteiligen. Genauso wie zur Stadtteilkonferenz, auf der auch die Planung des Stadtteilfestes beginnen wird.
Für Rückfragen sind Sandra Lüning und Till Bode vom Stadtteilmanagement unter der Telefonnummer 0561-80 75 337 oder unter stadtteilmanagement-wesertor@t-online.de erreichbar.
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