13. Februar 2009. Kostenzuschüsse für den behindertengerechten Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum stellt die hessische Landesregierung auch für das Jahr 2009 bereit. Dies hat jetzt Stadtbaurat Norbert Witte im städtischen Pressedienst mitgeteilt. Ziel sei es, dass behinderte Menschen möglichst ohne fremde Hilfe eigenständig leben können. Vielfach gäbe es jedoch in Wohnungen und im näheren Wohnungsumfeld Hindernisse, die ein selbstständiges Wohnen erschwerten oder gar unmöglich machten. Die Fortsetzung des Programms als Baustein der Wohnraummodernisierung im Zeichen des demografischen Wandels werde von ihm ausdrücklich begrüßt, erläuterte der Stadtbaurat weiter.
Förderungsfähig sind bauliche Maßnahmen, Einrichtungen und Ausstattungen an und in bestehenden Wohngebäuden und auf dem Wohnungsgrundstück. Dabei handelt es sich vorrangig um Verbesserungen der Freiflächen und Wege, der Zugänge zu den Nebenräumen außerhalb der Wohnung, der Bewegungsfreiheit, Beseitigung von Stufen und Schwellen, um nur einige Beispiele zu nennen.
Für die förderfähigen Maßnahmen wird für die vom Eigentümer oder Angehörigen genutzte Wohnung ein Kostenzuschuss von bis zu 50 v. H. gewährt. Antragsberechtigt sind die Eigentümer des Gebäudes. Förderfähig sind Kosten bis zu 25.000 Euro je Wohneinheit. Maßnahmekosten unter 1.000 Euro werden nicht gefördert. Es werden nur Baumaßnahmen gefördert, mit deren Bau vor Bewilligung des Kostenzuschusses noch nicht begonnen wurde und die unter sozialen Aspekten geboten sind. Ein Rechtsanspruch auf Bewilligung von Mitteln besteht jedoch nicht.
Anmeldungen für im Stadtgebiet geplante Maßnahmen sind beim Wohnungsamt im Rathaus bis zum 31. März einzureichen. Die Dringlichkeit des Vorhabens sollte ausführlich begründet werden. Nähere Informationen sind unter Telefon 787-6114 erhältlich.
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