18. Februar 2009

Bombendrohung in Kamp-Lintfort: Kreis Viersen hilft bei der Evakuierung eines Krankenhauses (2. Aktualisierung: 100 Einsatzkräfte)

Kreis Viersen

Im Rahmen der Nachbarschaftshilfe haben Rettungskräfte des Kreises Viersen heute (Mittwoch, 18. Februar) geholfen, ein Krankenhaus in Kamp-Lintfort zu evakuieren. Der Grund für die Evakuierung war eine Bombendrohung. Im Krankenhaus befanden sich insgesamt 280 Patienten. Darunter waren auch rund 100 intensivpflegebedürftige Kranke, die versorgt und verlegt werden mussten.

Aus dem Kreis Viersen waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort. An der Evakuierung beteiligten sich der Mobile Behandlungsplatz Willich für 50 Verletzte, ein Patienten-Transport-Zug (fünf Rettungswagen, fünf Krankenwagen), die Sondereinsatzgruppen des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes sowie die so genannte OrgeL-Gruppe (speziell ausgebildete Rettungsassistenten). Hinzu kommen die Löschzüge Clörath und Anrath. Zur Versorgung von Intensivpatienten brachte der 3. Löschzug Viersen das Medikamentendepot des Kreises Viersen, das sich im Allgemeinen Krankenhaus Viersen (AKH) befindet, nach Kamp-Lintfort.

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