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Presseinformation

06. März 2009
„Maßnahmen aus dem Konjunkturprogramm nun zügig umsetzen“
„Runder Tisch“ zur wirtschaftlichen Situation im Kreis tagte wieder

Kreis Steinfurt. Die Konjunkturkrise erreicht nun auch den Kreis Steinfurt, doch er wird bislang noch relativ gut mit ihr fertig. Dies stellten fast durchweg alle Teilnehmer des „Runden Tisches“ zur wirtschaftlichen Situation im Kreis Steinfurt fest, zu dem Landrat Thomas Kubendorff einmal mehr Vertreter der Wirtschaft, der Banken und Sparkassen sowie der Arbeitsagentur und der GAB (Gemeinsam für Arbeit und Beschäftigung) eingeladen hatte.

 

„Die Lage verdüstert sich, keine Frage“, unterstrich der Landrat und verwies auf die leicht gestiegene Arbeitslosenquote. Mit jetzt 5,4 Prozent sei diese aber noch immer die niedrigste in NRW.

 

Reinhold Strunck-Erpenstein, Leiter der Arbeitsagentur, warb noch einmal für das flexible Instrument der „Kurzarbeit“: „Kurzarbeit ist besser als Entlassungen.“ Rund 300 Firmen im Kreis haben bislang Kurzarbeit angemeldet – „ein guter Schritt“. „Die Unternehmen vertrauen auf das zweite Halbjahr und möchten deshalb das Personal halten.“ Schwieriger wird, so Strunck-Erpenstein, die Lage für Berufseinsteiger: „Sie sind zumeist Verlierer einer Krise.“

 

Es herrsche noch „relative“ Zuversicht, konnten die Vertreter der Banken und Sparkassen berichten. Aber: „Viele Unternehmen sind unsicher, wie es weitergeht." Es werde weiter investiert, aber deutlich verhaltener.

 

Große Hoffnungen setzen Wirtschaft und Handwerk auf das Konjunkturprogramm. Ihre Vertreter appellierten nachdrücklich an Bund und Land: „Die Abwicklung sollte nun möglichst zügig und unbürokratisch laufen!“

 

 




Herausgeber:
Kreis Steinfurt, Stabsstelle Landrat; Pressesprecherin: Kirsten Weßling; Tecklenburger Straße 10, 48565 Steinfurt
Telefon: 02551-692160, Telefax: 02551-692100; www.kreis-steinfurt.de, kirsten.wessling@kreis-steinfurt.de