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| Pressemitteilung vom 06. April 2009 |
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1. Nordhessischer Naturschutztag – Zukunft des ehrenamtlichen Naturschutzes im Blickpunkt Zierenberg/Nordhessen. Nicht nur der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und der nordhessischen Kulturlandschaft bewegt die haupt- und ehrenamtlichen Naturschützer in Nordhessen. „Auch der ehrenamtlich Naturschutz selbst steht vor großen Herausforderungen in den nächsten Jahren“, stellt Lothar Nitsche von der Nordhessischen Gesellschaft für Naturkunde und Naturwissenschaften e.V. (NGNN) beim ersten Nordhessischen Naturschutztag im Bürgerhaus Zierenberg fest. Die große Zahl der Teilnehmer zeige, dass die Veranstalter mit dem Schwerpunktthema „Ehrenamt im Naturschutz“ „ins Schwarze getroffen haben“, so Nitsche weiter. Es sei zwar gelungen, in die Vorbereitung des Naturschutztages rund 30 Institutionen und Organisationen einzubinden, die sich um den Erhalt „kultureller, sozialer und ökologischer Werte“ in der Region kümmern. Nitsche: „Eine Reihe von ehrenamtlichen Einrichtungen, die lange Zeit den Naturschutzgedanken in Nordhessen gefördert und geprägt haben, existieren heute nicht mehr oder haben große Probleme, da ihre Mitgliederstruktur überaltert ist“. Daher sei der Naturschutztag Nordhessen selbst bereits ein guter Anlass, durch die Präsentation der im und vom ehrenamtlichen Naturschutz geleisteten Arbeit, „Werbung für diese Art ehrenamtlichen Engagements zu betreiben“. Erfolgreicher Naturschutz, der sich dadurch auszeichnet, dass Kulturlandschaft bewahrt und nachhaltig weiter entwickelt wird, könne nur im Zusammenspiel von ehrenamtlichen und amtlichen Naturschutz funktionieren, weist Landrat Dr. Udo Schlitzberger auf die Notwendigkeit des freiwilligen Engagements in den Naturschutzverbänden hin. „Sei es im Naturschutzbeirat, sei es die Mitarbeit bei Veranstaltungen der Eco-Museen Habichtswald und Reinhardswald oder die Kooperation mit dem Zweckverband Naturpark Habichtswald – ohne die Fachkenntnis und die Initiativen der Naturschutzverbände wären die vielfältigen Aufgaben auf lokaler und regionaler Ebene nicht zu schultern“, ist sich Dr. Schlitzberger sicher. Deshalb sei es „richtig und gut“, dass die Naturschutzverbände neben der nachhaltigen Entwicklung der Natur auch ihre eigene Perspektiven in den Blick nehmen. Dr. Schlitzberger: „Als Kreis können wir Rahmenbedingungen schaffen, die den Verbänden helfen“. Beispielhaft nennt der Landrat die Einrichtung eines Informations- und Erlebniszentrums am Hohen Dörnberg, in dem einzelne Naturschutzverbände Büros erhalten und gleichzeitig Öffentlichkeitsarbeit für den Naturschutzgedanken betrieben werden soll. „Ich wünsche mir, dass vom ersten Nordhessischen Naturschutztag das Signal ausgeht, dass es sich lohnt Zeit und Arbeit in den ehrenamtlichen Naturschutz zu investieren, damit die einzigartige Kulturlandschaft Nordhessens auf für zukünftige Generationen erhalten bleibt“, so Dr. Schlitzberger abschließend. Pressekontakt: Pressestelle LANDKREIS KASSEL, Harald Kühlborn Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Naturschutztag Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Jürgen Depenbrock (Geschäftsführer Zweckverband Naturpark Habichtswald), Landrat Dr. Udo Schlitzberger, Jürgen Düster (Amt für den ländlichen Raum Hofgeismar) und der Vorsitzende des Ortsbauernvereins Zierenberg Thomas Rose. Die beiden letztgenannten kümmern sich um das Naturschutprojekt "Gemeinschaftsweide auf dem Dörnberg" und haben dies im Rahmen des Naturschutztages vorgestellt
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LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
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