Bocholt, 08. April 2009
Eichenprozessionsspinner: Privatpersonen müssen selbst vorsorgen
Bocholt (pd). Anfang Mai werden von der Stadtverwaltung Bocholt Vorsorgemaßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner eingeleitet. Das betrifft öffentliche Flächen und Wege. Sie werden aus der Luft bzw. vom Boden aus vorbehandelt.
Für Maßnahmen bei Eichen, die auf Privatgelände stehen, haben Privtapersonen selbst Sorge zu tragen. Die Stadt bietet Bocholter Bürgern an, sich der geplanten Sprühaktion anzuschließen. Kosten müssen selbst getragen und mit dem Unternehmen, das die Sprühaktion durchführt, ausgehandelt werden. Interessenten melden sich beim Ordnungsamt unter Tel. 02871/953353.
Problematisch sind die feinen Härchen der Raupen während des Larvenstadiums in den Monaten Mai/Juni. Sie stellen für Menschen eine Gefahr dar. Die Brennhaare dringen in Haut und Schleimhäute ein und können allergische Reaktionen wie z.B. anhaltenden Juckreiz oder auch Asthma auslösen. Eine frühzeitige Behandlung der Bäume verhindert diesen Effekt.
Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Fachbereich Öffentliche Ordnung, 02871/953353 (Herr Deller)