09. April 2009

Gemeinsame Presseerklärung des Kreises Viersen und des Regionalforstamts Niederrhein: Ausnahmegenehmigung für Abschuss von Damwild

Bestand im ehemaligen Munitionsdepot Brüggen ist zu groß

Kreis Viersen

Da der Bestand des Damwildes im ehemaligen Munitionsdepot Brüggen zu groß geworden ist, hat die Obere Jagdbehörde eine Ausnahmegenehmigung zum Abschuss einiger Tiere erteilt. Die Aufhebung der Schonzeit gilt ab sofort. Die sofortige Bestandsreduzierung ist auch aus Gründen des Tierschutzes erforderlich. Wegen des harten Winters kam es in den vergangenen Monaten zu Ernährungsengpässen.

Das ehemalige Munitionsdepot Brüggen wurde 1996 von den Briten übernommen. Die Damtiere sollen neben den Schafen zur Erhaltung des Offenlandcharakters in diesem Naturschutzgebiet beitragen. Dieses Vorhaben erfordert allerdings einen gegenüber der freien Wildbahn erhöhten Wildbestand.

Der Kreis Viersen weist darauf hin, dass sich Besucher des Gebietes aus Gründen des Natur- und Tierschutzes nur auf den hierfür ausgewiesenen Wegen aufhalten dürfen. Sowohl der Kreis als auch das Regionalforstamt Niederrhein appellieren noch einmal eindringlich, sich hieran zu halten.

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Herausgeber:

Kreis Viersen - Der Landrat
Kaspar Müller-Bringmann
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