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Pressemitteilung der Stadt Iserlohn vom 15.04.2009


Projekt “Integration durch Sport” in Iserlohn - Auftaktveranstaltung am 23. April

Iserlohn. Die Integration von Menschen mit Zuwanderungshintergrund stellt eine der wichtigsten und zentralen Aufgaben und Herausforderungen dar, die derzeit politisch und gesellschaftlich zu lösen sind. Von jeher kommt dem Sport und seinen organisierten Strukturen dabei eine zentrale Bedeutung zu. Zahlreiche Beispiele gelungener Integration in die Lebensverhältnisse in Deutschland haben ihren Ursprung im Sport und wurden durch den Sport wesentlich unterstützt.

In Iserlohn ist in Zusammenarbeit zwischen dem städtischen Sportbüro, dem Stadtsportverband, dem Integrationsrat und dem Landessportbund die Idee zu dem Projekt “Integration durch Sport” entstanden. Zahlreiche Menschen aus Familien mit Migrationshintergrund haben bereits ihren Platz in heimischen Sportvereinen gefunden, aber es gibt nach wie vor eine Vielzahl Kinder, Jugendlicher und Frauen, die die sportlichen Chancen und die vielfältigen daraus resultierenden besseren Integrationsmöglichkeiten noch nicht nutzen.

An diesen Personenkreis richtet sich das Projekt. Ziel ist die nachhaltige Einbindung einer großen Zahl von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in die Iserlohner Sportvereine.

Insgesamt 185 Iserlohner Sportvereine wurden in den letzten Wochen zur Teilnahme aufgerufen, positive Reaktionen sind aus mehreren größeren Vereinen bereits eingegangen.

Bei einer Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 23. April, um 18.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses am Schillerplatz erhalten die Vereinsvertreter zunächst die notwendigen Informationen für die Teilnahme an dem Projekt. Außerdem werden Vertreter des Landessportbundes Fördermöglichkeiten für die Vereine im Rahmen des Landesprogrammes “1000 x 1000" vorstellen. Hier haben Vereine, die zusätzliche Angebote zum Beispiel im Bereich Integration anbieten, die Möglichkeit, 1.000 Euro zusätzliche Förderung zu erhalten, unter anderem für die Ausbildung von Übungsleitern.

Ebenfalls eingeladen zur Auftaktveranstaltung sind die Vertreter der Migrantenorganisationen. Ihnen bietet sich die Gelegenheit, bei diesem Treffen erste Kontakte zu den Sportvereinen zu knüpfen.

Bei einer weiteren Informationsveranstaltung werden sich dann die Sportvereine, die sich letztlich am Projekt beteiligen, der Öffentlichkeit vorstellen. Über diesen Termin, der noch vor den Sommerferien stattfindet, wird rechtzeitig berichtet werden.

Die Organisatoren des Projektes “Integration durch Sport” hoffen auf eine breite gesellschaftliche Unterstützung der Kampagne. Ansprechpartner im Iserlohner Rathaus sind Michael Jüdt beim Sportbüro unter Telefon 02371 / 217-2253 und Hans-Georg Schreiber, Geschäftsführung Integrationsrat, unter Telefon 217-1757.



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