Damit garantieren wir den Schutz von über 2000 Rheinanliegern hier in Hitdorf bis zur Stadtgrenze von Monheim, die unter den Hochwassern von 1993 und 1995 sehr gelitten haben", sagte Oberbürgermeister Ernst Küchler bei der Zeremonie. Mit dem Hochwasserschutz Hitdorf wird die noch letzte bestehende Lücke im Hochwasserschutz zwischen dem Leverkusener Stadtteil Wiesdorf und Monheim geschlossen.
Das Herstellen der 60 Zentimeter dicken Dichtwand, die das Durchströmen des Rheinwassers verhindern soll, wird rund sieben Monate in Anspruch nehmen. Die Arbeiten an der oberirdischen Stahlbetonwand starten dann ab Juli 2009. Darüber hinaus werden die Technische Betriebe Leverkusen, denen die Projektleitung obliegt, zahlreiche Leitungen freilegen lassen und sie später in wasserdichten Rohren durch die Dichtwand führen. Dazu gehören auch mehrere Kanäle, die hochwassersicher gemacht werden. Diese Arbeiten werden bis zum Jahresende abgeschlossen.
Bis zum Frühjahr 2011 werden dann die Straßenoberflächen und Wiesen wieder hergestellt, und es werden Ersatzpflanzungen für die gefällten Bäume vorgenommen.
Immer donnerstags: Offene Sprechstunde im Baustellenbüro
Oberbürgermeister Küchler bat die Hitdorfer und die betroffenen Anwohner um Verständnis für die Belästigungen, die durch Lärm, Staub und Baustellenverkehr auf sie zukommen werden. Für alle Fragen und auch Probleme rund um die Baustelle bieten die TBL jeden Donnerstag von 16.00 bis 17.00 Uhr im Baustellenbüro im Hitdorfer Hafen eine offene Sprechstunde an. Andere Termine können unter 0214 / 406-6630 vereinbart werden.