23. April 2009

Machbarkeitsstudie Regiobahn: Gutachten prüft Voraussetzungen

Kreis Viersen

Der zuständige Ausschuss der Euregio rhein-maas-nord stimmte jetzt einer Förderung des Projektes "Machbarkeitsstudie Regiobahn" zu. Die Machbarkeitsstudie soll untersuchen, ob es wirtschaftlich und technisch möglich ist, die als "Regiobahn" bezeichnete S-Bahnlinie S 28 von Kaarst über Schiefbahn und Neersen bis Viersen und weiter bis Venlo fortzuführen. Dazu ist eine etwa 14 Kilometer lange Neubaustrecke von der derzeitigen Endstation Kaarster See bis Viersen auf einer ehemaligen stillgelegten Bahntrasse erforderlich. Außerdem soll geprüft werden, ob der Betrieb auf der Gesamtstrecke bis Venlo wirtschaftlich rentabel sein kann. Dazu wird ermittelt, wie viele Fahrgäste diese Linie in Zukunft benutzen würden. Ein möglicher Streckenausbau würde zu Verbesserungen im grenzüberschreitenden Schienenpersonenverkehr führen.

Die Kosten für das Gutachten betragen rund 34.000 Euro. Das Projekt wird im Rahmen des Interreg IV A-Programms Deutschland-Niederlande mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert und durch das Programm-Management bei der euregio rhein-maas-nord begleitet. Erste Ergebnisse des Gutachtens werden im Spätsommer vorliegen.

Der Kreis Viersen hatte das Projekt gemeinsam mit der Stadt Willich, der Regiobahn GmbH, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sowie der Stadt Venlo und der Kamer van Koophandel Limburg bei der euregio rhein-maas-nord zur Förderung eingereicht.

www.kreis-viersen.de

Herausgeber:

Kreis Viersen - Der Landrat
Kaspar Müller-Bringmann
Pressesprecher
Rathausmarkt 3
41747 Viersen
Tel. 02162 / 39-1024
Fax 02162 / 39-1026
pressestelle@kreis-viersen.de
www.kreis-viersen.de

Diese Pressestelle ist Mitglied bei presse-service.de [www.presse-service.de]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.