Belästigt – Verfolgt – Bedroht
24.04.2009 | Herten
Stalking: Wo gibt es Hilfe? – Fachvortrag im Glashaus Herten
Mehr als zwölf Prozent aller Frauen in Deutschland sind oder waren schon einmal Stalking-Opfer. Wie sich Frauen vor dem „beharrlichen Nachstellen“ schützen und sich dagegen wehren können, erfahren sie am Montag, 27. April, von 18 bis 20 Uhr. Im Glashaus Herten informieren die Fachfrauen Cornelia Frech und Sonja Rediger über ihre Tätigkeit als Rechtsanwältinnen für Stalking-Verfolgte und über ihre ehrenamtliche Arbeit für die Landesinitiative-Stalking NRW e.V..
Stalking, die „beharrliche Nachstellung“ durch Ex-Ehemänner oder Partner, Arbeitskollegen oder auch völlig fremde Menschen, erfüllt einen neu geschaffenen Straftatbestand. Somit ist ein altbekanntes Phänomen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Auch die Möglichkeiten sich zu wehren, sind verbessert worden. Für die Verfolgten gibt es professionelle Hilfen sich nicht nur rechtlich zu schützen sondern auch diesem oft Jahre lang andauernden Albtraum zu entrinnen.
Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Christiane Rohde informieren die beiden Referentinnen unter anderem über den Aufbau des Internetportals zum Thema Stalking www.stalking-nrw.de.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Pressekontakt: Anne Schwierz Telefon: 0 23 66 / 303 180 E-Mail: a.schwierz@herten.de



