Einladung zur Bürgerinformation

29.04.2009 | Herten

Bebauungsplan 177, „südlich der Elper Straße“ wird vorgestellt

Im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 177 „Herten-Scherlebeck, Wohnbebauung südlich der Elper Straße“ wird auf der bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche südlich der Elper Straße und im Bereich der ehemaligen Gärtnerei Wilimzig eine neue Wohnsiedlung geplant.

Nach den Richtlinien der frühzeitigen Beteiligung der Bürger an der Bauleitplanung gemäß § 3 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) ist die öffentliche Diskussion über die städtebaulichen Planungen für den oben genannten Bereich bereits im Juni 2008 durchgeführt worden.

Zwischenzeitlich ist das Siedlungskonzept weiter konkretisiert und der Entwurf zum Bebauungsplan Nr. 177 „Herten-Scherlebeck, Wohnbebauung südlich der Elper Straße“ erarbeitet worden. In der Sitzungsfolge März 2009 ist die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes durch den Rat der Stadt Herten beschlossen worden. Gemäß § 3 Abs. 2 BauGB werden die Planunterlagen in der Zeit vom 04.05.2009 bis 08.06.2009 im Rathaus der Stadt Herten zu jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt.

Parallel dazu möchte die Stadt Herten interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit geben, sich mit der Planung vertraut zu machen und lädt dazu herzlich ein am Dienstag, 12. Mai 2009, zwischen 16 und 19 Uhr ins Ludgerushaus, An der Kirche 5.

Dort besteht die Möglichkeit sich bei einem kurzen Einführungsvortrag über die Planung zu informieren. Im Anschluss daran stehen die Mitarbeiter der Stadtplanung dann bis 19 Uhr zur Verfügung, um Fragen individuell zu beantworten.

Planungsziel zum Bebauungsplan Nr. 177 „Herten-Scherlebeck, Wohnbebauung südlich Elper Straße“:

Die bisher landwirtschaftlich genutzte, ca. 4,3 ha große Fläche südlich der Elper Straße und die Fläche der ehemaligen Gärtnerei zwischen der Richterstraße und der Kirche St. Ludgerus in Herten-Scherlebeck soll als Wohnsiedlungsmaßnahme mit regenerativer Energieversorgung entwickelt werden.

Im Rahmen des internationalen Wettbewerbs „Innovative Solarplanung neuer Wohnsiedlungen“ hat die Stadt Herten bereits im Jahr 2002 einen Wettbewerb für eine Solarsiedlung am genannten Standort im Stadtteil Scherlebeck ausgeschrieben. Der Siegerentwurf des Planerteams Dalpiaz/Geiger/Hastings war die Ausgangslage für die weitere Planung und Projektentwicklung. Kern des Siegerentwurfs war ein städtebauliches Grundkonzept in Form von Hausgruppen, die sich um kollektive Freiflächen orientieren. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie „100-Tage für die Solarsiedlung Herten“ wurden die Anforderungen an die weitere Projektentwicklung erarbeitet, konkretisiert und vereinbart.

Die zukünftigen Wohnbauflächen der Siedlung „sonne+“ befinden sich im Eigentum der Hertener Stadtwerke GmbH, die als kommunales Unternehmen die Aufgaben des Projekt- und Grundstücksentwicklers übernehmen. Um ein zusammenhängendes, stimmiges räumliches Siedlungskonzept zu gewährleisten, sollen überwiegende Teile der Siedlungsfläche durch Bauträger realisiert werden. Das städtebauliche Konzept der Siedlung sonne+ mit seiner Abfolge aus überschaubaren städtebaulichen Einheiten entlang einer zentralen Erschließungsachse ermöglicht die Realisierung unterschiedlicher Wohnkonzepte in einem klar ablesbaren städtebaulichen Kontext.

Das städtebauliche Konzept des Teilbereichs „ehemalige Gärtnerei“ sieht eine Wohnbebauung mit freistehenden, eingeschossigen Einfamilienhäusern und maximal zweigeschossigen Doppelhäusern auf vergleichsweise großzügigen Grundstücken an einem ruhigen Wohnweg vor.

Nähere Einzelheiten zur Planung werden im Gesprächstermin erläutert.

Pressekontakt: Pressestelle, Svenja Küchmeister, Telefon: 02366/303227, E-Mail: s.kuechmeister@herten.de